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| 13:53 Uhr

Wirtschaftsnetzwerk
Jungunternehmer­ treffen sich in Finsterwalde

Sich gegenseitig mit Tipps zum Unternehmeralltag beizustehen – das ist eines der Ziele der jungen Geschäftsleute bei ihren Treffen.
Sich gegenseitig mit Tipps zum Unternehmeralltag beizustehen – das ist eines der Ziele der jungen Geschäftsleute bei ihren Treffen. FOTO: mir&mich (Sebastian Christoph)
Finsterwalde. Wirtschaftsförderer der Sängerstadt macht NEOpreneurs Mut.

Bereits im vergangenen Jahr haben sich verschiedene junge Unternehmerinnen und Unternehmer der Sängerstadtregion und aus dem Landkreis Oberspreewald-Lausitz im Rahmen des Unternehmernetzwerks NEOpreneurs zu „MeetUps“ getroffen. Die gemeinsamen Ziele: die Reichweite der einzelnen Unternehmen erhöhen, geeignete Kooperationspartner treffen und sich gegenseitig mit Tipps zum Unternehmeralltag beistehen. Initiatorin Maria Goldberg, die gemeinsam mit Sebastian Christoph durch das jüngste Treffen führte, ist sichtlich stolz auf das ständig wachsende Netzwerk und das gelungene Treffen: „Wir freuen uns sehr, heute zum 4. MeetUp von der Wirtschaftsförderung der Stadt Finsterwalde eingeladen worden zu sein und sind froh, dass sich Wirtschaftsförderer Torsten Drescher als Ansprechpartner für die Unterstützung aller Unternehmer Zeit genommen hat.“

Ob Juwelier, Naturfarbenhandel, Fotografie & Make-Up oder Pioniere des Vertriebs regionaler Produkte – der Raum schwirrte voller Ideen und unterschiedlicher Konzepte der 31 erschienenen NEOpreneurs. Fünf junge Unternehmen bekamen die Gelegenheit, sich und ihre Produkte oder Dienstleistungen den anderen in sechs Minuten vorzustellen. Den Anfang machte Susanne Czaika, die im Nebenerwerb „Mein Heimatladen“ in der Kleinen Ringstraße in Finsterwalde betreibt. Das Motto: radikal regional. In ihren Regalen gibt es Wein aus Bad Liebenwerda, auch der Winzer selbst saß mit am Tisch, Musik und Keramik aus Finsterwalde und vieles mehr, das sie seit neuestem im sogenannten „Heimatpaket“ auch als Geschenkvariante zum Probieren vertreibt.

Im Anschluss stellte sich Maria Goldberg mit ihrem Unternehmen „Goldberg Lichtkonzepte“ vor und beantwortete die Frage: „Was biete ich meinen Kunden als Lichtplanerin?“.

Ulrike und Thilo Krause warteten mit bunten Farben auf: die Riesenspiele, Hüpfburgen, Clowns und weitere Angebote sollen vor allem Kindern Spaß machen und sie auf Veranstaltungen wie Hochzeiten oder Weihnachtsmärkten unterhalten.

Matthias Dobrzynski hat bei den Frühstückswünschen seiner Tochter festgestellt, dass für seinen Geschmack viel zu viel Zucker und Konservierungsstoffe in den bekannten Angeboten enthalten sind. Seine BioCornflakeBoxen bieten der gesundheitsbewussten Kundschaft alles, außer eben dieser unerwünschten Inhalte.

Der letzte sich vorstellende NEOpreneurs war Stefan Aurenz, der mit dem Coffee-Bike auf Messen, Hochzeiten, Stadtfesten und Firmenfeiern zu finden ist. Er eröffnete den Abend noch vor dem offiziellen Teil mit Kaffeespezialitäten und brauchte daher gar nicht viele weitere Worte über sein Unternehmen zu verlieren, das auf Qualität und Nachhaltigkeit setzt.

Nachhaltig in Erinnerung bleiben wird der Abend auch Wirtschaftsförderer Torsten Drescher, der sich über die vielen neuen Gesichter und das unternehmerische Engagement begeistert zeigte. „Das Netzwerken untereinander und die vielen Kontakte, die wir heute Abend knüpfen, sind das wichtigste Instrument für Euch als Unternehmer und für mich als Wirtschaftsförderer. Die Sängerstadtregion bekommt vielfältige neue Möglichkeiten, Produkte kennenzulernen oder Dienstleister zu engagieren. Manche sind bereits etabliert, andere basteln noch an ihrer Idee und ihrem Unternehmen – auf dem Weg dorthin stehe ich euch gern unterstützend zur Seite.“

Die NEOpreneurs (NEO steht für „neu“; „preneur“ für das engl. „entrepreneur“, das mit „Unternehmer“ übersetzt werden kann) gibt es seit 2017. Mehr als 100 junge Unternehmer aus den Landkreisen Elbe-Elster und Oberspreewald-Lausitz finden sich seither in dem Netzwerk zusammen, einige sind noch weiter in Deutschland verteilt, streben aber eine Rückkehr in die Region an.