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| 17:18 Uhr

Musiktalente aus Elbe-Elster spielen ganz oben mit
Top: Drei erste Preise für Graun-Schüler

     Alena Kühn, die Jüngste aus Elbe-Elster beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ mit ihrem Gesangslehrer Patrick Schülzke.
Alena Kühn, die Jüngste aus Elbe-Elster beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ mit ihrem Gesangslehrer Patrick Schülzke. FOTO: privat
Elbe-Elster. Die Kreismusikschule „Gebrüder Graun“ ist erfolgreich beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“. Die elf Teilnehmer aus dem Elbe-Elster-Kreis holen drei erste, drei zweite und drei dritte Preise. Von Heike Lehmann

Beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ in Halle sind 627 Nachwuchsmusiker mit einem 1. Preis ausgezeichnet worden. Dreimal ging diese höchste Ehrung in diesem Jahr in den Elbe-Elster-Kreis an die Kreismusikschule „Gebrüder Graun“.

Jonas Neumann aus Luckenwalde (Percussion Altersgruppe V, Lehrer: Lars Weber),  Romina Röck aus Bad Liebenwerda (Gesang Pop Altersgruppe IV) und Lorelies Kappler aus Hohenleipisch (Gesang Pop Altersgruppe V – beide sind Schülerinnen von Steven Demmel) haben sich mit ihren Auftritten die notwendigen Punkte der strengen Jury erkämpft.

 Lorelies Kappler, 1. Preis beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert, in der Kategorie Gesang (Pop)
Lorelies Kappler, 1. Preis beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert, in der Kategorie Gesang (Pop) FOTO: Steven Demmel

Acht Tage lang wetteiferten rund 2900 junge Leute in Halle miteinander. Mit elf Delegierungen war die Kreismusikschule Elbe-Elster dabei. Chris Poller, Fachbereichsleiter Gesang und Schlagzeug, hat sich die Wettbewerbe angesehen und resümiert: „Allein die Tatsache, zum Bundeswettbewerb gekommen zu sein, ist eine Auszeichnung. Es war insgesamt ein sehr hoher Level an Qualität. Der Jury-Vorsitzende hat betont, dass eine sehr strenge Bepunktung vorgenommen wurde. Um so beachtenswerter sind die Erfolge unserer Teilnehmer.“

Nachwuchssänger aus Elbe-Elster bei „Jugend musiziert“

Von den 13 Pop-Nachwuchssängern aus Brandenburg, die in Halle gestartet sind, waren sieben aus Elbe-Elster. 2. Preise holten sich Alena Kühn aus Doberlug-Kirchhain – in der Altersgruppe III die jüngste Teilnehmerin aus Elbe-Elster (Lehrer: Patrick Schülzke), Chantal Skadock aus Sonnewalde (Altesgruppe VI, Lehrer: Chris Poller). Einen 2. Preis brachte auch Jannik Kloditz aus Finsterwalde (Percussion Altersgruppe IV, Lehrer: Lars Weber) nach Hause.

Je einen 3. Preis holten sich Antonia Schiemenz aus Dobra (Gesang Pop Altersgruppe IV, Lehrer: Sebastian Pöschl), Katharina Zoch aus Finsterwalde (Gesang Pop Altsgruppe IV, Lehrer: Chris Poller) und Nils Ertle aus Finsterwalde (Mallets Altersgruppe V, Lehrer: Lars Weber).

Das Prädikat „mit sehr gutem Erfolg teilgenommen“ bekamen Finn Jäpel (Mallets Altersgruppe V, Lehrer: Lars Weber) und Gabriela Dombrowe  (Gesang Pop Altersgruppe IV, Lehrerin: Diana Tobien) – beide aus Finsterwalde.

Musiklehrer für „ausgezeichnete Arbeit“ gewürdigt

Poller würdigt die „ausgezeichnete Arbeit“ von Steven Demmel und Lars Weber, die ihre Schüler zu 1. Bundespreisen geführt haben. „Die Stresskomponente aber hatten die Schüler. Das ist vergleichbar mit Elfmeter-Schießen. Es war eine unheimliche Anspannung zu spüren. Nils Ertle zum Beispiel hat mit Pflastern gespielt. Er hatte Blasen vom vielen Üben.“

Noch mehr gibt es zu vermelden: Jolina Große aus Doberlug-Kirchhain bekam beim Landeswettbewerb zwar 23 Punkte, durfte aber auf Bundesebene nicht starten, weil sie noch zu jung ist.„Jetzt hat sie den Eignungstest an der Spezialschule für Musik in Dresden bestanden und wird dort ihre Ausbildung mit Hauptfach Violine fortsetzen“, so Poller.

Johanna Giel und Tabea Geiß (Lehrer: Steven Demmel) werden an der Musikhochschule in Dresden im Herbst ihr Musikstudium beginnen. Ihr Eignungstest war erfolgreich.