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| 01:39 Uhr

Jetzt im Protest nicht nachlassen

Auf den gestrigen Beitrag „Aufsichtsrat bleibt bei Gyn-Schließung in Finsterwalde“ gab es mehrere Reaktionen:


Hannelore Becker aus Finsterwalde ist empört und möchte protestieren, weil die Gyn doch geschlossen bleibt. „Wie können neun Personen über so etwas entscheiden„“ , fragt sie. Sie sei auch enttäuscht, dass sich so wenige Finsterwalder aufraffen, etwas dagegen zu unternehmen. „Bei der Demo hätten viel mehr Leute sein müssen. Es betrifft doch alle.“

Rainer Rietze aus Brenitz hat als aktiver Gewerkschafter Unterschriften gegen die Gyn-Schließung gesammelt. „Und ich werde das weiter tun. Die Politiker sind für die Allgemeinheit gewählt. Wie können sie da Angst bekommen nach einer Entscheidung“ Sie haben doch, bevor sie gewählt wurden, gewusst, dass sie in der Öffentlichkeit stehen“ , sagt er.

Dieter Drehmann aus Finsterwalde meint, dass ein überdimensioniertes Krankenhaus wie in Herzberg für eine Region so schädlich sein könne wie eine überdimensionierte Kläranlage. „Die Mitglieder des Aufsichtsrates sollte man zu Ehrenbürgern des Kreisdorfes Herzberg machen“ , schlägt er vor. Jetzt dürften die Finsterwalder nicht aufhören, darum zu ringen, dass die Gyn wieder aufmacht. „Aber dieser Artikel ist entmutigend und ein Schlag gegen alle, die auf dem Finsterwalder Markt waren.“ (leh)