Das liegt 2,6 Kelvin über dem langjährigen Mittelwert, hat Carsten Schneider vom Deutschen Wetterdienst nach Auswertung der Messdaten von der Wetterstation Doberlug-Kirchhain mitgeteilt.

Überdurchschnittlich mild mit maximal 12,4 Grad Celsius startete das Jahr am 2. Januar. "Nach ständigen Tiefausläufern brachte erst das Hoch Cooper ab dem 27. Januar die ersten deutlichen Frost- und Eistage", so Schneider. So fiel das Thermometer am 31. Januar bis auf minus 11,0 Grad Celsius und in der Nacht darauf am Erdboden auf minus 13,1 Grad Celsius. Schneider vergleicht: "Auch 2011 lag das Minimum bei nur minus 10,7 Grad Celsius. Deutlich kälter waren der 8. Januar 2010 mit minus 20,1 Grad Celsius und der 6. Januar 2009 mit minus 24,6 Grad Celsius."

Dafür brachte die milde Witterung 75 Liter Regen pro Quadratmeter, immerhin 200 Prozent des langjährigen Wertes. Erst in den letzten Januartagen schien die Sonne täglich bis zu acht Stunden, womit der statistische Mittelwert von 47 Stunden doch noch erreicht wurde.

Sturmtief "Uli" - noch aus dem alten Jahr, 2012 führen die Tiefs wieder weibliche Vornamen - brachte vom 3. bis 6. Januar Spitzen um 83 km/h. In der Nacht zum 22. Januar bildete sich durch Zufuhr höhenkalter Luftmassen ein Wintergewitter mit Graupelschauern.

Für die Nacht zum Freitag kündigt Schneider jetzt Schneefall an. Zudem gibt es noch einige Tage strengen Frost.