Als Meilenstein in der Stadtsanierung, aber auch in der Ausstattung der freiwilligen Feuerwehren von Doberlug-Kirchhain hat Bürgermeister Bodo Broszinski (FDP) die Einweihung vom Schulungsgebäude im Stadtteil Doberlug bezeichnet. In seiner Rede beim Neujahrsempfang fasste das Stadtoberhaupt zusammen, was die Kommune im vergangenen Jahr in die ehrenamtlichen Wehren investiert hat.

Modern, aber denkmalgerecht

680 000 Euro sind allein in die Sanierung des Baudenkmals nahe des Schlossareals geflossen. „Wir haben modern, aber denkmalgerecht saniert“, sagte Broszinski stolz zu den vielen Gästen aus allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens beim Empfangs, unter ihnen auch Barbara Riechstein (CDU), Vizepräsidentin des Brandenburger Landtags.

Die freiwilligen Feuerwehren in Doberlug-Kirchhain angemessen auszustatten, sei eine „wichtige politische Angelegenheit“ für die Stadtverordneten. Es gibt insgesamt 13 Wehren in der Stadt und ihren Ortsteilen sowie neun Jugendwehren und Altersabteilungen. Stützen könne man sich auf 320 Einsatzkräfte. Zu den Alters- und Ehrenabteilungen gehören 149 Kameraden. Stolze 117 Kinder- und Jugendliche werden an die Arbeit der Feuerwehr herangeführt.

75-mal alarmiert

2019 gab es 75 Alarmierungen, darunter 31-mal zu Bränden und 31-mal zu technischen Hilfeleistungen. Zum Teil rückten die Kameraden der Stadt zu überörtlichen Einsätzen aus, so nach Treuenbrietzen, Lieberose, Finsterwalde und Sonnewalde. „Die Zusammenarbeit im Rahmen der Stützpunktfeuerwehr mit dem Amt Elsterland ist gut und wird weiter ausgebaut. Das läuft ganz unbürokratisch“, versicherte Broszinski.

Für Ausrüstung und Fahrzeuge

120 000 Euro sind im vergangenen Jahr in die persönlichen Ausrüstungen der Kameraden geflossen. Zum Jahresende wurden ein neuer Kommandowagen und ein Fahrzeug für die Jugendfeuerwehr übergeben. Kurs vor der Auslieferung stehe ein neues Tanklöschfahrzeug im Wert von 315 000 Euro, kündigte Broszinski an.

Summa summarum 610 000 Euro habe sich die Stadt Doberlug-Kirchhain sich im Jahr 2019 die freiwilligen Feuerwehren kosten lassen.