ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 14:48 Uhr

Übergang in eine andere Lebensphase
Jugendliche feiern in Trebbus Konfirmation

 Gelöste Stimmung nach der Konfirmation in Trebbus. Anna-Lena Noack, Richard Paulo, Martin de Jongh, Kevin Schade und Franziska Kaubisch (v.l.) nehmen Glückwünsche der Gottesdienstbesucher entgegen.
Gelöste Stimmung nach der Konfirmation in Trebbus. Anna-Lena Noack, Richard Paulo, Martin de Jongh, Kevin Schade und Franziska Kaubisch (v.l.) nehmen Glückwünsche der Gottesdienstbesucher entgegen. FOTO: Kirchenkreis Niederlausitz / Franziska Dorn
Trebbus. Aktuell lassen sich Mädchen und Jungen in den evangelischen Kirchengemeinden konfirmieren. Wie am Sonntag in Trebbus, wo Pfarrerin Brigitte Müller-Lindner fünf Jugendlichen den Segen zusprach. Von Franziska Dorn

Festliche Stimmung am Sonntag in Trebbus. Anna-Lena, Richard, Kevin, Franziska und Martin feiern mit der Gemeinde, ihren Familien, Paten und Freunden Konfirmationsgottesdienst. Mit dem Segen von Pfarrerin Brigitte Müller-Lindner sind sie nun vollwertige Mitglieder der evangelischen Kirche. Sie bekommen mit der Konfirmation alle kirchlichen Rechte und können Paten werden. Ihnen wird Verantwortung zugetraut. In kirchlichen Angelegenheiten können sie nun mitbestimmen, zum Beispiel in diesem Jahr an der Wahl zu den Gemeindekirchenräten teilnehmen. Aber das sei es nicht allein, betont Pfarrerin Brigitte Müller-Lindner. „Als Konfirmandengruppe wart ihr eine tolle Gemeinschaft, miteinander vertraut, offen und ehrlich. Mit der gemeinsamen Wurzel, die euch mit allen Christen weltweit verbindet, könnt ihr an vielen Stellen in der Welt Gemeinschaft finden und Grenzen überwinden“, sagte sie.

Der Konfirmation geht ein etwa anderthalbjähriger Unterricht bei einem Pfarrer oder einer Pfarrerin voraus. Dabei beschäftigen sich die jungen Leute nicht nur mit der Religion und mit den christlichen Werten. Hier können sie auch Lebensfragen stellen, auf die Eltern und Schule möglicherweise keine Antworten haben. Der Konfirmandenunterricht und die Einbindung in die Gemeinde sollen den Jugendlichen helfen, den Übergang in eine andere Lebensphase zu gestalten.

Die Fünf haben ihren Konfirmandenunterricht bei Pfarrerin Brigitte Müller-Lindner und Pfarrer Frank Wendel in Kirchhain absolviert. Die Entscheidung, sich in Trebbus konfirmieren zu lassen, hängt mit ihrer gemeinsamen Grundschulzeit in dem Dorf zusammen. Obwohl keiner von ihnen in Trebbus wohnt, fühlen sie sich dem Ort und der Kirche verbunden. „Wenn die Bindung zur eigenen Kirchengemeinde überwiegt, lassen sich die Jugendlichen lieber in ihrem Wohnort konfirmieren. Oft aber ist die menschliche Bindung innerhalb der Gruppe größer. Dann entscheiden sich die Mädchen und Jungen für eine gemeinsame Konfirmation“, erläutert die Pfarrerin.

Auch in Finsterwalde, Lieskau und in Doberlug-Kirchhain sind am Sonntag Jugendliche konfirmiert worden. Der zweite Sonntag im Mai ist nach dem Pfingstsonntag der beliebteste Konfirmationstag im Kirchenkreis Niederlausitz. Die Gesamtzahl der Konfirmationen im Kirchenkreis von etwa 125 ist im Vergleich zum Vorjahr gesunken.

 Gelöste Stimmung nach der Konfirmation in Trebbus. Anna-Lena Noack, Richard Paulo, Martin de Jongh, Kevin Schade und Franziska Kaubisch (v.l.) nehmen Glückwünsche der Gottesdienstbesucher entgegen.
Gelöste Stimmung nach der Konfirmation in Trebbus. Anna-Lena Noack, Richard Paulo, Martin de Jongh, Kevin Schade und Franziska Kaubisch (v.l.) nehmen Glückwünsche der Gottesdienstbesucher entgegen. FOTO: Kirchenkreis Niederlausitz / Franziska Dorn