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In Sonnewalde ist man auch auf kleine Sprünge stolz

Nach der Sanierung der Sandsteinsäulen wurden auch die Fenster in der Kutschenkammer im Schloss Sonnewalde saniert.
Nach der Sanierung der Sandsteinsäulen wurden auch die Fenster in der Kutschenkammer im Schloss Sonnewalde saniert. FOTO: Heike Lehmann
Sonnewalde. Große Sprünge kann sich die Stadt Sonnewalde schon lange nicht mehr aus eigener Kraft leisten. Dennoch ist im Jahr 2016 baulich einiges passiert. Heike Lehmann

Mandy Mudrack hat die Projekte in der jüngsten Stadtverordnetenversammlung zusammengefasst. "Insgesamt haben wir 272 000 Euro ausgegeben. Davon waren 123 400 Euro Fördergelder und etwa 11 600 Euro haben wir über das Finanzausgleichsgesetz (FAG) bekommen. Eigenanteile der Stadt waren 136 950 Euro", listete sie auf.

Mit 90-prozentiger Förderung vom Bund konnte das Dach der Kita Wichtelland in Münchhausen saniert werden. Diese Investition von knapp 27 000 Euro galt als energetische Maßnahme. In die eigene Kasse musste nicht gegriffen werden. Die Eigenanteile von 2680 Euro hat die Stadt über das FAG bekommen.

Zufrieden ist man mit der Erneuerung der Bushaltestelle in der Siedlung, die 26 500 Euro gekostet hat und vom Landkreis Elbe-Elster mit Mitteln für den Öffentlichen Personennahverkehr gefördert wurde. Etwa 8000 Euro hat die Stadt selbst beigesteuert.

Saniert wurde auch die Straße An der Molkerei für etwa 48 000 Euro, die aber größtenteils über Anliegerbeiträge refinanziert werden.

In Goßmar, Brenitz und Großbahren wurde für insgesamt 66 000 Euro die Straßenbeleuchtung auf LED umgestellt.

Nach der Sanierung der maroden Sandsteinsäulen in der Kutschenkammer des Schlosses ging es 2016 dort mit der energetischen Sanierung weiter. Von den zur Verfügung stehenden 105 125 Euro wurden 56 000 Euro umgesetzt. Eingebaut wurden neue Fenster. Dafür gab es 50 720 Euro über den Kommunalinvestitionsförderungsfonds des Bundes und 5635 Euro über das FAG für den Eigenanteil der Stadt. Neue Tore werden voraussichtlich in diesem Monat eingebaut.

Neue Fenster gab es auch im Verwaltungsgebäude der Stadt für insgesamt 23 500 Euro, davon 21 225 Euro vom Bund und Eigenanteil null, weil 2260 Euro über das FAG geflosssen sind. Auch in der Schule wurden für knapp 10 000 Euro einige Fenster erneuert, ohne die Stadtkasse zu belasten. 2017 soll die Sportanlage an der Schule saniert werden. Planungskosten von 4175 Euro dafür sind 2016 angefallen. 10 428 Euro haben die Planungskosten für die energetische Sanierung vom Kulturhaus gekostet.