Szenen einer Nachbarschaft" unterstützen. Das bekundete der Vorsitzende Prof. Dr. Holm Große dieser Tage in Doberlug-Kirchhain, der Gastgeberstadt für diese erste Landesschau in Brandenburg. Holm Große und Dr. Kurt Winkler, Direktor des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG), setzten ihre Unterschriften unter den Kooperationsvertrag.

Der Förderverein Lausitz werde ab sofort gemeinsam mit dem HBPG als Ausrichter der Landesschau kulturelle und touristische Aktivitäten vor und während der ersten Brandenburgischen Landesausstellung sowie die Ausstellung selbst bewerben. Sie wird vom 7. Juni bis 2. November im Schloss Doberlug mit hochkarätigen Exponaten die wechselvolle Geschichte beider Nachbarländer und ihrer Bewohner erzählen.

Der Förderverein Lausitz ist seit sieben Jahren um ein besseres Image der Lausitz bemüht, versteht sich als Plattform für Tourismus, Kultur und Wirtschaft. "Die Landesausstellung zum Thema Preußen und Sachsen kommt zum absolut richtigen Zeitpunkt”, erklärte Holm Große. Erfahrungen habe man 2011 mit der 3. Sächsischen Landesausstellung "Via Regia" in Görlitz und 2012 mit der Landesgartenschau in Löbau sammeln können. "Es ist wichtig, die Potenziale der Lausitz nicht nur zu heben, sondern sie gut miteinander zu vernetzen", unterstrich Holm Große. Jetzt komme es darauf an, das Vorhaben und die Stadt bekannter zu machen. "Nicht jeder Sachse kennt Doberlug-Kirchhain und nicht jeder Brandenburger kennt Zittau", nahm er auch Bezug auf die geplanten Partnerausstellungen in der gesamten Lausitz. Höhepunkte aus dem Rahmenprogramm werden sowohl unter www.lausitz.de und www.brandenburgische-landesausstellung.de beworben. Der Förderverein selbst wird am 17. Oktober in Doberlug-Kirchhain seine 2. Lausitz-Werkstatt veranstalten.

Für Kurt Winkler sind der regionale Bezug und eine breite Kommunikation entscheidend für das Besucherinteresse. "Statistiken belegen, dass 80 Prozent der Besucher einer Landesausstellung aus dem Umkreis von 80 Kilometern kommen", erklärte er.

Für die Aktion "Die junge Landesausstellung", die Schüler aus ganz Brandenburg nach Doberlug-Kirchhain locken soll und die von der Ostdeutschen Sparkassenstiftung großzügig gefördert wird, haben sich jetzt schon 1200 Schüler angemeldet, informierte Kurt Winkler. Er sagt: "Das stimmt uns optimistisch, auch das sonstige Publikum zu erreichen." Für den Förderverein Lausitz ist es wichtig, auch sächsische Schüler für die Brandenburgische Landesschau und ihre Korrespondenzausstellungen zu begeistern. Erste Ideen, wie zum Beispiel ein Schülerwettbewerb mit attraktiven Preisen, wurden sofort ausgesprochen.