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In Großbahren wird ab heute 750. Geburtstag feiert

750 Jahre ist die urkundliche Ersterwähnung des Niederlausitzer Dorfes Großbahren her.
750 Jahre ist die urkundliche Ersterwähnung des Niederlausitzer Dorfes Großbahren her. FOTO: Bernd Lehmann
Großbahren. Mit einem Vortrag zur Geschichte Großbahrens beginnen am heutigen Freitag um 17 Uhr im Lindenkrug die Feierlichkeiten für das 750-jährige Jubiläum der urkundlichen Ersterwähnung des Niederlausitzer Dorfes. Chronist Bernd Lehmann hat jahrzehntelang recherchiert und wird heute Abend im Rahmen einer Ausstellung erstmalig die Dorfchronik von Großbahren vorstellen. blu

Auf 154 Seiten ist die Geschichte des Orts abgebildet. "50 Prozent der Informationen in der Chronik hat noch nie jemand gelesen", verspricht Bernd Lehmann. Das Buch kann im Lindenkrug beim Ortsverein Grüne Eiche Großbahren erworben werden.

Zudem wird es eine erste Auswertung von den umfangreichen Ausgrabungen in diesem Sommer zwischen Dabern und Großbahren geben. Hier wurde eine Siedlungsstätte freigelegt, die bis in das Jahr 500 vor Christus datiert wird. Bei den Ausgrabungen wurde auch ein 130 Kilogramm schwerer Eisenkern aus Schlacke gefunden. Der 2400 Jahre alte Fund, der im Lindenkrug bestaunt werden kann, stammt aus einem Rennofen, der damals zur Gewinnung von Eisen aus Eisenerz verwendet wurde.

Am Samstag beginnt um 15 Uhr das Sport- und Kinderfest. 21 Uhr beginnt der Tanz in die Nacht.

Am Sonntag um 10.30 Uhr werden die Glocken des Großbahrener Glockenturmes zum großen historischen Festumzug aufrufen. Ab 12 Uhr tritt der gemischte Chor Melodia auf und die Niederlausitzer Blasmusikanten werden im Festzelt für Unterhaltung sorgen. Der Eintritt ist an allen Tagen frei.