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In Finsterwalde endlich einen vernünftigen Aufschlag gelernt

Begeisterung bei allen Teilnehmern des dritten Finsterwalder Tenniscamps, Vereinschef Dr. Hans Madsen (hinten links) und Trainer Petro Förster (hinten Mitte).
Begeisterung bei allen Teilnehmern des dritten Finsterwalder Tenniscamps, Vereinschef Dr. Hans Madsen (hinten links) und Trainer Petro Förster (hinten Mitte). FOTO: Jürgen Weser/jgw1
Finsterwalde. 18 junge Sportler haben am dritten Feriencamp des Sängerstädter Tennisvereins teilgenommen. Auch Spieler aus Doberlug und Herzberg waren am Netz. Jürgen Weser / jgw1

Auch am vierten Trainingstag herrschte beste Laune auf den Anlagen des Tennisvereins Finsterwalde im Sportkomplex. Eine Woche lang gab es für talentierte Tenniskids und -jugendliche Gelegenheit, ihre sportlichen Fähigkeiten zu verbessern und Spaß miteinander zu haben. Über achtzehn teilnehmende Mädchen und Jungen aus Finsterwalde, Doberlug-Kirchhain und Herzberg freute sich Dr. Hans Madsen, der als Vorsitzender des Finsterwalder Tennisvereins das Feriencamp bereits zum dritten Mal in den Sommerferien auf die Beine gestellt hat.

"Viel gelernt in der Woche" habe sie, verrät Lisa-Emma Schulze. "Es macht hier jede Menge Spaß, mit den anderen gemeinsam zu trainieren", strahlen Martha Schwarick und Priya Wagner aus Herzberg. Die Zehn- und Elfjährige schwingen seit mehr als zwei bzw. drei die Tennisschläger. Trainer Petro Förster ist ihnen vertraut. Der erfahrene Tennistrainer vom Herzberger Verein unterstützt gern bereits zum zweiten Mal das Camp in Finsterwalde. "Das macht hier großen Spaß." Hans Madsen ist froh, dass die befreundeten Vereine aus Herzberg und Doberlug-Kirchhain mit im Boot sind.

Markus Engelmann aus Doberlug hat mit seinen 16 Jahren die größte Tenniserfahrung im Camp. "Endlich haben wir einen guten Aufschlag gelernt", lachen Finn Neuendorf (14) und Jan Fröschke (15) aus Finsterwalde. "Und das Eis am Nachmittag ist lecker", freuen sie sich. Aber erst einmal packt "Alt Nauendorf"-Chef und Vereins-Förderer Hilmar Thor das Mittagessen aus. Das ist ebenso lecker und dazu kostenlos für die Teilnehmer. Hans Madsen freut sich über helfende Eltern, Förderer und Sponsoren. Er zeigt auf den gerade erst durch die Finsterwalder Bau-Union sanierten Übungsplatz an der Tennismauer und strahlt, wenn die Bälle dank der neuen Ballmaschine von der EE-Sparkasse über das Netz schwirren. Der Vereinschef zeigt auf das Dach des Vereinsheims, das mit Unterstützung durch Landessportbund und Stadt Finsterwalde saniert werden konnte.

"Wir bieten für den Nachwuchs die Keimzelle für Tenniskarrieren", schmunzelt Hans Madsen. Immerhin kann sich der Verein über zahlreiche sportliche Erfolge freuen. Dazu gehört der erreichte Titel als Regionalmeisterin Südbrandenburg in der Altersklasse 12 durch Anna-Lena Noack.

Bevor Hilmar Thor die Tennisanlage verlässt, lobt er Vereinschef Hans Madsen und seine Frau Ingrid. "Ohne ihr Engagement würde das Feriencamp nicht stattfinden." Kaum ist das Mittagessen verdaut, fliegen die Bälle schon wieder über das Finsterwalder Netz. Das Abschlussturnier des diesjährigen Feriencamps ist angesagt. Mit dabei auch ohne Scheu Rudolf Müller als Jüngster. Der Achtjährige, der aus Tschechien stammt und in Finsterwalde lebt, weiß bereits gekonnt mit dem Schläger umzugehen. Die Sportwoche in der Sängerstadt war ein gelungenes Ferienfinale für alle Teilnehmer.