Umso erstaunter ist der Vorstand des Fördervereins Besucherbergwerk F60 e.V. und die Betriebsleitung der F60 über die Diskussionen unter den Abgeordneten des EE-Landkreises zur Beteiligung an der Energieregion Lausitz-Spreewald. Die Ansichten deuten darauf hin, dass wieder parteipolitisch geprägtes "Kirchturmdenken" bestimmend wird. "Das gemeinsame Handeln der vier Landkreise und der Stadt Cottbus unter dem IBA-Dach hat eindrucksvoll gezeigt, welche Entwicklungen in einer strukturschwachen und durch den Braunkohleabbau gekennzeichneten Region möglich sind. Die Ergebnisse finden national, europa- und weltweit Beachtung. Soll damit nach dem IBA-Finale 2010 Schluss sein?", fragt der Fördervereinsvorsitzende Ditmar Gurk. Rund 60000 Gäste im Jahr an der F60 lernen die Region und damit auch den Landkreis Elbe-Elster kennen. Die vor kurzem vorgestellte Marketingstudie des Tourismusverbandes Elbe-Elster-Land hat ebenfalls belegt, ein Highlight ist wichtig, reicht aber allein nicht aus. Einem Gast in unsere Region interessieren keine kommunalen oder Organisationsgrenzen. Das F60-Team appelliert, bündeln wir gemeinsam die Kräfte in der Energieregion Lausitz-Spreewald, damit auch Elbe-Elster mit über die Zukunft unserer Region bestimmt.