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Im Mittelpunkt: Rudolf Lehmann – Chronist der Niederlausitz

Doberlug-Kirchhain. Die Herbsttagung der Niederlausitzer Gesellschaft für Geschichte und Landeskunde würdigt am Samstag Leben und Wirken von Rudolf Lehmann (1891 – 1984). Er gilt als Chronist der Niederlausitz. leh

Die Mitglieder treffen sich im Museum Schloss Doberlug. Interessierte sind dabei herzlich willkommen.

Dr. Rudolf Lehmann, dessen Geburtstag sich am 16. September zum 125. Mal gejährt hat, wurde in Staßfurt geboren, kam 1900 mit seinen Eltern nach Senftenberg. Durch den Großvater fand er Zugang zur Geschichte der Niederlausitz. Er studierte Geschichte, Germanistik und Kunstgeschichte. Von 1921 bis 1946 arbeitete er als Studienrat am Senftenberger Gymnasium.

Durch seine vielfältigen Publikationen zur Geschichte der Niederlausitz hinterließ er eine einmalige Sammlung deutscher Landesgeschichte. Rudolf Lehmanns "Geschichte der Niederlausitz" gehört zu den Standardwerken für Geschichtsinteressierte in der Region.

Den Einführungsvortrag hält am Samstag Steffen Krestin vom Stadtmuseum Cottbus. Gegen 11 Uhr spricht Susanna Wurche über die schwierige Berufswahl Lehmanns. Prof. Dr. Klaus Neitmann titelt seinen Beitrag "Vom Gelingen und Scheitern eines bürgerlichen Historikers in der frühen DDR". Dr. Matthias Baxmann widmet sich gegen 14 Uhr der Entwicklung des Niederlausitzer Braunkohlenbergbaus bei Rudolf Lehmann. Nach dem Vortrag "Herrschaftszeiten!" von Sonnewalde bis Amtitz/Gwebice und einem weiteren zu Slawen, Sorben,Wenden blickt Eberhard Bönisch abschließend auf die "Gezeichnete Geschichte von Rudolf Lehmann".

Samstag, ab 10 Uhr, Schloss Doberlug; Anmeldung erwünscht unter Telefon 0355 6122460 oder stadtmuseum@cottbus.de