| 02:37 Uhr

Im Ernst Gewächshaus statt Stadthalle?

Zum Beitrag "Mit Leidenschaft für und gegen eine Stadthalle in Finsterwalde" vom 22. Oktober schreibt Gotthard Lukas aus Finsterwalde, der sich selbst als "zugereister Bürger" bezeichnet: Die Vision von Frau Eisenberg kann doch nicht ernst gemeint sein: keine Stadthalle, dafür ein Gewächshaus in der Bürgerheide errichten.

Werden ihre Fans doch nicht lieber eine Veranstaltung in der Stadthalle besuchen, als im Gewächshaus Blumenkohl und Kohlrabi zu pflanzen, zu pflegen, zu ernten und zu vermarkten (wegen vermeintlicher Betriebskosten!)?

Nun vernehmen wir noch die Stimme des Altbürgermeisters. Wird sein Groll hörbar, weil seine einstigen Visionen nicht Wirklichkeit werden konnten? Nochmals bringt Herr Wohmann Zweifel zur Sprache, die längst ausgeräumt sein sollten. Mit dem Begriff und seiner Forderung nach einer "Potenzialabfrage" bringt er den einfachen Bürger erneut in Bedrängnis. Was meint er mit diesem Begriff? Wir sollten uns von solchen Worthülsen, die alles durcheinanderbringen, freimachen.

Sagen wir es mit einfachen Worten in deutscher Sprache und fragen jeden Bürger: "Möchten Sie gern eine Veranstaltung in angenehmer Umgebung besuchen oder möchten Sie sich doch lieber in einem Gewächshaus mit Blumenkohl und Kohlrabi beschäftigen?"

Die Bürger sollten nicht mit vorgehaltener Hand auf der Straße sprechen, sondern an der Wahlurne am 13. November ihre Stimme abgeben.