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| 01:23 Uhr

Hürden bleiben weiter hoch

Elbe-Elster-Kreis.. Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Berlin-Brandenburg hat den „Sachlichen Teilregionalplan III – Windkraftnutzung“ der Regionalen Planungsgemeinschaft Spreewald-Lausitz für nichtig erklärt. Das hat OVG-Sprecher Joachim bestätigt.

Sollte dieses Urteil rechtskräftig werden, dürfte es „keinerlei speziell ausgewiesene Windeignungsgebiete“ mehr geben.
Eine mögliche Folge aus dem noch nicht rechtskräftigen Urteil könnte nach Angaben der Kreisbehörde Elbe-Elster sein, dass das bisher „bauplanungsrechtliche Privileg“ für Windanlagen auf speziell dafür auszuweisenden Flächen gekippt und damit Anlagen für das ganze Kreisgebiet möglich sind, hieß es auf RUNDSCHAU-Nachfrage aus dem Landratsamt. Das hieße, auch im Außenbereich könnten Windkraftanlagen ohne einen separaten Bebauungsplan zulässig sein. Doch die Hürden für eine Baugenehmigung seitens des Landesumweltamtes seien sehr hoch, wird weiter mitgeteilt. Die Behörde verweist auf die naturschutzrechtlichen Anforderungen.
Gegenwärtig drehen sich im Landkreis Elbe-Elster insgesamt 128 Windräder. Spitzenreiter ist das Amt Kleine Elster mit 31. Danach kommt Mühlberg mit 28 Anlagen, gefolgt von Bad Liebenwerda mit 19 und der Gemeinde Röderland mit zwölf Windkraftanlagen. Jeweils acht stehen in Elsterwerda und Schönewalde. (fh)