| 02:42 Uhr

Hohenleipischer Erweiterung des Sportlerheims führt Vorschläge an

Finsterwalde. In drei Vorstandssitzungen, die letzte fand am Montag statt, hat sich der Kreissportbund Elbe-Elster (KSB) mit der Aufstellung der kreislichen Prioritätenliste für die Projekte des Goldenen Plans Brandenburg beschäftigt. Intensive Vorbereitungen, Gespräche mit den Antragstellern und eine sehr umfangreiche Vorberatung mit der entscheidenden LAG hätten zur einstimmig vom KSB-Vorstand verabschiedeten Prioritätenliste geführt. red/pos

Darüber informiert Detlev Leissner, Vorsitzender des Kreissportbundes.

Sechs Projekte sind laut Landessportbund in jedem Kreis zu benennen. 14 Interessenbekundungen lagen vor. Da Anträge nur aus dem ländlichen Raum gestellt werden durften, habe ein Antrag des BSV GW Finsterwalde keine Berücksichtigung gefunden.

Vereinsdomizile und Rasen

Folgende Vorhaben sind jetzt auf der Prioritätenliste aufgeführt: Ganz oben steht der VfB Hohenleipisch mit der Erweiterung seines Sportlerheims. Es folgen der VfB Herzberg 68, der die Kegelhalle sanieren will, und der SV Hirschfeld mit der Turnhallensanierung. Auf Platz vier steht der TSV Schlieben mit der Erneuerung des Hauptrasenplatzes und der Verlegung einer Rasenbewässerung. Mit dem Bauprojekt Vereinssportstätte rangiert der FC Bad Liebenwerda auf Rang fünf. Geschlossen wird die Liste mit dem SV Lok Uebigau, der die Sanierung der Laufbahn plant und eine Beregnungsanlage bauen will.

Diese sechs Vereine und Kommunen sind jetzt zu einer Beratung am 5. Mai eingeladen, so Detlev Leissner zum weiteren Vorgehen. Bis zum 15. Mai ist dann von jedem Verein der sehr umfangreiche Leader-Antrag vollständig ausgefüllt beim Kreissportbund einzureichen. Diesem sind unter anderem ein verbindlicher Eigenmittel-Nachweis sowie ein Nutzungs- und Betreiberkonzept beizufügen, weist Leissner hin. Die Anträge werden dann bis zum 20. Mai vom Kreissportbund bei der LAG eingereicht, die dann den endgültigen Beschluss fasst.

Mittelvergabe geändert

Leissner bedauert, dass bei den Vereinen mit der Feststellung, dass der Goldene Plan Brandenburg weitergeht, der Eindruck erweckt worden sei, dass der Landessportbund wie in der Vergangenheit mit entsprechenden Mitteln ausgestattet sei und gemeinsam mit den Kreissportbünden über die Vergabe entscheiden könne. Dass es sich bei den Geldern um Mittel aus der Leader-Förderung handelt und die Sportprojekte wie jeder andere Leader-Antrag zu behandeln sind, sei nur wenigen Vereinen bewusst. "Dies bedeutet auch: Wenn jetzt eine Förderung bewilligt wird, müssen die Vereine erst einmal in eine Vorfinanzierung eintreten, bevor sie dann die Fördermittel erhalten", stellt Detlev Leissner klar. Durch die gute Zusammenarbeit von KSB und LAG schätzt er die Chancen für die nun vorgeschlagenen Projekte als gut ein.