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| 11:53 Uhr

Ausstellungssaison 2018
Hinter der Affenmaske versteckt

Das Künstlerpaar Margret Dortmund und Norbert Wrobel mit Ölbildern von ihren Asienreisen.
Das Künstlerpaar Margret Dortmund und Norbert Wrobel mit Ölbildern von ihren Asienreisen. FOTO: Jürgen Weser
Werenzhain. Künstlerpaar Dortmund-Wrobel aus dem Märkischen Kreis eröffnet Atelierhofsaison. Von Jürgen Weser

Mit der Eröffnung der Ausstellung „Lebensreisen – zwei Retrospektiven“ startet der Atelierhof Werenzhain am 1. Mai um 15 Uhr in die Ausstellungssaison 2018. Zu Gast ist das Künstlerpaar Margret Dortmund und Norbert Wrobel aus dem kleinen Schalksmühle im Märkischen Kreis. Sie zeigen mit 60 Arbeiten einen Ausschnitt aus beider umfangreichem Lebenswerk. Der Atelierhof mit Iris Stöber und Maysun Kellow freut sich, Vertreter des Elbe-Elster-Partnerkreises begrüßen zu könne.

Zur Vernissage mit Vertretern aus beiden Landkreisen und mit musikalisch launiger Unterhaltung von Papa Joe auf der Gitarre erwartet die Besucher interessante und vielseitige künstlerisches Beispiele aus dem Oeuvre beider Künstler über mehrere Jahrzehnte. Beide sind in Dortmund geboren, haben dort an der FH Design studiert und sich seit mehreren Jahrzehnten in ein Arrangement zwischen Tätigkeit als freie Künstler und der Teilanstellung in einer Verwaltung begeben. Ihre Berufung ist vor allem die Malerei. Ölarbeiten auf Leinwand und Papier dominieren. Daneben sind Radierungen und eine filigrane Federzeichnung zu sehen. Im Saal vermag der Besucher die Schaffensepochen von Norbert Wrobel nachvollziehen mit Landschaftsmotiven im traditionell-klassischen Stil und gegenüber expressiv-farbige Explosionen, aus denen sich erst langsam gegenständliche Motive hervorheben. Das alltägliche Leben in verschiedenen Ländern Südostasiens haben sie während ihrer zahlreichen Aufenthalte eingefangen und lassen so im Atelierhof ein reales Bild der Verhältnisse zwischen Arbeitswelt und Vergnügen entstehen. Lachen muss Margret Dortmund vor dem Bild mit schaurig-humoriger Affenmaske. „Ja das bin ich“, verrät sie das getarnte Selbstbildnis. Porträts sind in der Ausstellung zu sehen, vor allem zieht das großformatige Doppelselbstporträt des Künstlers und der Künstlerin vor blauer Fläche die Blicke an. „Das sind wir in den 80er Jahren“, schmunzeln sie über das nach einer verunglückten Fotografie gemalte Ölbild.

Die Ausstellung  ist ihre erste umfangreiche Präsentation in den neuen Bundesländern. Die Kreispartnerschaft. Sie ist bis zum 24. Juni sonntags von 11 bis 18 Uhr und nach Vereinbarung zu sehen zu sehen und ist ein Highlight zum Tag des offenen Ateliers am 6. Mai.