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Heimatverein Sallgast erinnert an Bergheide

Sallgast. In einer Belehnungsurkunde des Klosters Dobrilugk wurde im Juli 1487 erstmals der Name des Ortes "Gohra", des späteren Bergheide, erwähnt. pm/leh

Im 500. Jahr der Ersterwähnung, im Jahre 1987, erfolgte dessen Devastierung durch den Tagebau Klettwitz-Nord. Die Einwohner wurden "umgesiedelt". Keinem von ihnen war damals nach Feiern zumute. Ihr Heimatort wurde der Kohle geopfert. Daran erinnert heute der Bergheider See am Fuße des Besucherbergwerks F 60.

Der Heimatverein Sallgast möchte im 530. Jahr jener Ersterwähnung an das Bergheider Schicksal erinnern. Eine Ausstellung ist ab Sonnabend, 9. September, im Schloss Sallgast zu sehen. Die Eröffnung findet um 11 Uhr für geladene Gäste statt. Weitere Interessierte sind gern gesehen.

Öffnungstage sind dann am 23.9./7.10./21.10./11.11./25.11./10.12. jeweils von 14 bis 16 Uhr. Außerhalb der Öffnungszeiten sind Besuche nach vorheriger telefonischer Anmeldung beim Vorsitzenden des Heimatvereins, Wolfgang Bauer, Tel.: 035329 55934, möglich.