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| 12:38 Uhr

Handball: Trotz Sieg gibt es noch einige abzuschleifende Ecken und Kanten

Verbandsliga Süd, Männer. Der SV Blau-Weiß Dahlewitz war nicht in der Lage, die Erfolgsserie der Finsterwalder zu stoppen. Trotz des Heimvorteils gelang es den Dahlewitzern nicht, sich erfolgreich durchzusetzen. Vom Spielauftakt an waren die Sängerstädter das dominierende Team. Da half selbst die lautstarke Unterstützung der eigenen Fangemeinde nicht viel, der Gastgeber fand sich nur selten zu einem Erfolg versprechenden Spielaufbau zusammen. Fritz Hein

Bei Grün-Weiß brachte die Einwechselung von Stefan Becker anstatt von Alex Hriwnatzky im Tor noch mehr Sicherheit in die bis dahin nicht ganz sattelfeste Deckungsreihe. So war mit dem 17:10 zur Halbzeit, in Anbetracht der spielerischen Überlegenheit für Grün-Weiß schon eine Vorentscheidung für den Spielausgang gefallen. Die Dominanz der Finsterwalder Mannschaft hielt auch im zweiten Spielabschnitt weiterhin an. Das Team spielte wie aus einem Guss. Der Gastgeber bemühte sich zwar immer um eine Resultatsverbesserung, ohne aber Grün-Weiß einmal ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Nach dem 30:16 in der 52. Spielminute ließen die Grün-Weißen mit der klaren Führung doch etwas die Zügel schleifen und damit den Gastgebern die Gelegenheit, das Spielergebnis etwas freundlicher zu gestalten. Am 31:21-Sieg der Finsterwalder vermochten sie jedoch nicht mehr zu rütteln. Als bester Werfer konnte sich wieder einmal aus dem Grün-Weiß-Team René Kurtz besonders profilieren. Mit dem siebenten Sieg in Folge am 7. Spieltag der Verbandsliga haben sich die Sängerstädter somit weiterhin den Platz an der Tabellenspitze gesichert. Grün-Weiß-Trainer Norbert Thormeier war trotz des sicheren Erfolges nicht restlos zufrieden. Einige Ecken und Kanten, vor allem in der Deckungsreihe, müssen noch abgeschliffen werden, so seine Meinung zur Spielgestaltung seiner Truppe. Das Finsterwalder Team: Hriwnatzky, Becker, Güldemann (2), Kasprick, Zikoll (1), Pöhle, Kurtz (11), Barthel (1), Stubbe (2), Sanders (6), Patzig (4), Graß (4), Drangosch; Trainer: Norbert Thormeier.