Mit großem Gejohle haben die Schüler der Grundschule Rückersdorf am Freitagmorgen ihre neuen Spielgeräte vor der Schultür in Besitz genommen. Im Nu waren die Nestschaukel und die Hängeleiter von Jungen und Mädchen belagert. Mit dieser Spielplatzerweiterung bietet der Schulträger den gestressten Schülern die Möglichkeit zu einer aktiven Pausengestaltung.

Amtsdirektor Andreas Dommaschk, Sachgebietsleiter Bau- und Gemeindeservice Ralf Kirsch und Polier Marian Blüthgen von der ausführenden Dechering GmbH verfolgten zufrieden das muntere Treiben an den neuen Spielgeräten.

In den nächsten zwei Jahren werden 2,5 Millionen Euro investiert

Etwa 2,5 Millionen Euro wird es kosten, die Grundschule Rückersdorf innen auf neuesten Stand zu bringen. Gestützt wird das Vorhaben mit Leader-Fördermitteln in Höhe von 676 000 Euro und für die Nachhaltige Entwicklung von Stadt und Umland (NESUR-Infrastruktur) in Höhe von 1,28 Millionen Euro. Damit ist die komplette Innensanierung das größte Vorhaben für die nächsten zwei Jahre im Amtsbereich.

Offizieller Baustart für die Innensanierung im Juni

Bevor es für die energetischen Sanierung und barrierefreie Erschließung im Juni den offiziellen Baustart geben wird, ist das Amt als Schulträger dabei, die Außenanlagen zu optimieren und umzugestalten. „Auch dafür sind Baukosten von etwas mehr als 200 000  Euro eingeplant. Über das Kommunal-Investitions-Fördergesetz konnten 162 000 Euro dafür eingeworben werden“, sagt Andreas Dommaschk. So ist unter der neuen Spielfläche bereits eine komplette Regenentwässerung verlegt, neue Gehwege sind angelegt und Garagen errichtet, um auf die Innensanierung während des laufenden Betriebs vorbereitet zu sein. Momentan arbeitet die Truppe von Marian Blüthgen an einem neuen Unterstand für Fahrräder. „Auch Bänke werden wir noch aufstellen“, kündigt Ralf Kirsch an.