Anfang 2013 wurde in der ehemaligen Remise einer früheren Fabrikantenvilla in der Geschwister-Scholl-Straße von Finsterwalde das neue alte Feuerwehrmuseum eröffnet. Umbauarbeiten im Schloss, wo es vorher seit 1996 seinen Platz hatte, machten den Umzug notwendig. Die denkmalgeschützte Remise hatte die Stadt zuvor für fast eine halbe Million Euro saniert. Nach mehr als sieben Jahren an neuem Ort mit vielen Besuchern ist es nun Zeit für eine Grundreinigung.

Gleichzeitig Parkettsanierung im Feuerwehrmuseum

Damit die Nemitz Dienstleistungen GbR, ein Finsterwalder Unternehmen, beim Putzen auch wirklich in alle Ecken kommt, mussten die meisten Exponate ausgelagert werden. Nicht zuletzt, weil seit einer Woche gleichzeitig auch das Parkett saniert wird.
Auch die Urkunde und Medaille zur Ehrung der Finsterwalder Feuerwehr mit der Louis-Schiller-Medaille haben ihrern Platz im Foyer des Feuerwehrmuseums in Finsterwalde. Henri Sickora (l.) und Hans-Dieter Unkensttein beim Anbringen
Auch die Urkunde und Medaille zur Ehrung der Finsterwalder Feuerwehr mit der Louis-Schiller-Medaille haben ihrern Platz im Foyer des Feuerwehrmuseums in Finsterwalde. Henri Sickora (l.) und Hans-Dieter Unkensttein beim Anbringen
© Foto: Gabi Böttcher
„Besuche sind deshalb momentan nicht möglich. Das Museum ist vorübergehend geschlossen“, sagt dessen Leiter Henri Sickora. Bereits im Frühjahr hatte der Verein eine siebenwöchige Schließung wegen der Coronapandemie hinnehmen müssen.
Frühestens in der letzten August-Woche dürften die unzähligen Ausstellungsstücke wieder an Ort und Stelle stehen, Fahrzeuge wieder in die Halle fahren und sich die Türen für Besucher wieder öffnen. Das Museum wird seit vielen Jahren ehrenamtlich betrieben. „Auch wenn die Firma eher fertig wird, werden wir die Zeit zum Einräumen brauchen“, sagt Sickora.