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| 01:26 Uhr

Gruhno hat nun ein Dorfgemeinschaftszentrum

Gruhno. Viele Gruhnoer kannten am frühen Samstagabend nur einen Weg – ins Haus Nummer 28, mitten im Dorf, gleich neben der Feuerwehr. Das Haus hat eine bewegte Geschichte hinter sich, war Konsum, Poststelle und Jugendclub. Torsten Pötzsch

Und nun wurde ein neues Geschichtskapitel aufgeschlagen. Innerhalb kürzester Zeit wurde das Haus im Innern saniert und entstanden ist ein Dorfgemeinschaftszentrum.

“Heute ist ein guter Tag für Gruhno„, so Daniel Mende, der junge umtriebige Ortsbürgermeister bei seiner kleinen Eröffnungsrede. “In Zeiten sehr klammer Kassen, in denen mehr geschlossen als eröffnet wird, ist heute nun die Freude entsprechend groß.„ Noch hat die Gemeinde eine Handvoll eigener Immobilien, doch keinen gemeinsamen Treffpunkt mehr. Da musste genau überlegt werden, wo es am sinnvollsten ist, das wenige Geld mit dem größten Effekt einzusetzen. Nach reiflicher Überlegung kam man auf das Haus Nummer 28. “Zur Hilfe kam uns dabei das Konjunkturpaket II, denn ohne diese Mittel wäre das Vorhaben nicht umsetzbar gewesen.„ Rund 50 000 Euro wurden verbaut, 36 000 Euro kamen davon vom Bund. In diesem Jahr sollen noch die Fassade saniert und im Außenbereich ein Spielplatz geschaffen werden. Das Haus soll nun “offen für alle, alles und alle Generationen sein„, so der Ortsbürgermeister. Platzbedarf angemeldet hat schon die Jugend, eine Frauengruppe, der sich in Gründung befindende Förderverein Gruhno und auch für private Feiern soll das Haus genutzt werden können.