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| 17:40 Uhr

Großes Kino in Lugau
DDR-Popkultur flimmert über die Leinwand

 Prominente Gäste, wie Paul Landers und Flake Lorenz (re.), die auch damals schon im Jugendclub „Extrem“ auf der Bühne standen, kehren in der Dokumentation zurück, um mit Autor Alexander Kühne ins Gespräch zu kommen.
Prominente Gäste, wie Paul Landers und Flake Lorenz (re.), die auch damals schon im Jugendclub „Extrem“ auf der Bühne standen, kehren in der Dokumentation zurück, um mit Autor Alexander Kühne ins Gespräch zu kommen. FOTO: Sabine Panossian/ mdr / Sabine Panossian
Der Dokumentarfilm „Lugau City Lights“ wird Anfang August im Landei Lugau gezeigt. Von Jenny Theiler

Der Dokumentarfilm „Lugau City Lights“, der sich am Roman „Düsterbusch City Lights“ von Alexander Kühn orientiert, wird am Freitag, 9. August, im Landei Lugau gezeigt. Die Filmparty beginnt um 19 Uhr. Im Anschluss an die Filmvorführung wird es eine lockere Gesprächsrunde geben.

Da es sich nicht um einen Kinofilm handelt, wird der Film nur im Fernsehen gezeigt. Der erste Sendetermin ist am 11. August um 23.53  Uhr auf Arte im Rahmen von „Summer of Freedom“ vorgesehen. Der MDR strahlt die Dokumentation am 2. November ab 23.20 Uhr aus.

Das Theater Magdeburg hat den Roman im April dieses Jahres auf die Bühne gebracht und wird am Samstag, 15. Juni, um 19.30 Uhr im Schauspielhaus eine weitere Aufführungen zeigen.

Lugau City Lights erzählt die wahre Geschichte von Alexander Kühne, der zusammen mit seinen Mitstreitern mitten im Nirgendwo der DDR einen Musikclub nach westlichem Vorbild geführt hat. Der Jugendclub ist unter dem Namen „Extrem“ bis in die 90er-Jahre bekannt gewesen. „Der Film wird von einer entwaffnend ehrlichen und selbstironischen Art und gleichzeitig von einer Dramaturgie des Scheiterns und Wiederauferstehens getragen. Es wird seltenes Archivmaterial gezeigt, das von prägender Musik der 80er-Jahre untermalt wird“, sagt Produzentin Gwendolin Szyszkowitz.