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| 02:35 Uhr

"Grab von Louis Schiller ist sehr gepflegt"

Finsterwalde. Hannelore Zimmermann aus Doberlug-Kirchhain wusste viel über Papa Schiller zu berichten.

"Er war von 1860 bis 1910 als Hauptlehrer in Finsterwalde tätig und ist erst mit 71 Jahren in den Ruhestand gegangen", erzählte sie. Und weiter: Zahlreiche Vereine hat er gegründet bzw. mitbegründet, so den Turnverein, die Feuerwehr, den Gesangsverein Liedertafel. Im vorigen Jahr ist mit Karin Melzer erstmals eine Frau mit der Louis-Schiller-Medaille ausgezeichnet worden. Von August bis September 1996 gab es im Kreismuseum eine Sonderausstellung zum Leben und Wirken des großen Sohnes der Stadt.Ingrid Müller aus Finsterwalde kommt öfters an der Grabstelle von Louis Schiller auf dem städtischen Friedhof in der Sonnewalder Straße vorbei. "Die ist sehr gepflegt", berichtete sie - übrigens von der Stadtverwaltung, wie LR gestern auf Nachfrage von Roland Breitkreutz vom Wirtschaftshof erfuhr. Frau Müller hatte gelesen, dass heute Abend der Uhrmachermeister Herbert Mletzko mit der Louis-Schiller-Medaille ausgezeichnet wird - und meinte: "Da hat es den Richtigen getroffen."

Bis zu seinem Tode war Louis Schiller Vorsitzender vom Turnverein 1862, erzählte Helga Baier aus Finsterwalde. "Unter seiner Regie ist der Sportplatz am Heinrichsruher Weg, der spätere Biegerplatz, errichtet worden."

Auch Manuela Schwarz aus Finsterwalde und Reinhard Schwan aus Doberlug-Kirchhain erkannten Louis Schiller richtig. -db-