Da stürzte alles in den einzigen Bus, der als Schienenersatz vor dem Bahnhof stand, weil die Strecke nach Calau gestört, besser gesagt, demoliert war - wir berichteten.
Gestern rief unser Leser Jürgen B. aus Doberlug-Kirchhain an. Er meldete: „Es war ja alles noch viel schlimmer. Das eigentliche Chaos brach nicht im voll besetzten Bus, sondern in Calau aus.“ Und er berichtete von einer abenteuerlichen Fahrt: In Calau sollte der Zug in Richtung Leipzig warten, war die Auskunft auf dem Cottbuser Bahnhof. Doch als der Bus dort ankam, sahen die Reisenden nur noch die Rücklichter. Sie warteten also geduldig auf den nächsten. Der stand auch schon da, fuhr aber nicht ab. „Der Zugführer fehlt noch“ , so hieß es. Der wiederum saß in Cottbus fest, weil der Zug nicht fuhr - und kam erst mit dem nächsten Bus in Calau an. Die Bahn war also ihr eigenes Opfer geworden. Mal abwarten - vielleicht hat diese Geschichte sogar noch eine dritte Folge.