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Geschichte von „Friderichesdorf“

Friedersdorf/b. Rückersdorf.. Vor 790 Jahren kam Friedersdorf, heute Ortsteil von Rückersdorf, laut einer Urkunde Dietrichs des Bedrängten, Markgraf von Meißen und der Lausitz, zum Kloster Doberlug. Das soll am zweiten Septemberwochenende mit einem Dorffest gefeiert werden.

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.
Zur Einstimmung wird schon morgen im Rahmen eines Heimat abends zum 790. Ortsjubiläum Horst Schultz, Vorsitzender des Bürger- und Heimatvereins Doberlug-Kirchhain und Umgebung, noch mehr über die ältere Geschichte von Friedersdorf berichten.
„Friderichesdorf“ gehört zu den ältesten Klosterdörfern der Region bezüglich der urkundlichen Ersterwähnung des Ortsnamens. Auch sonst bieten die Klosterurkunden Interessantes über das Dorf und seine Bewohner.
Schon 1456 werden erste Familiennamen erwähnt. Aus einem Verzeichnis Friedersdorfer Bewohner von 1546 kann man entnehmen, dass einige Familien schon über 450 Jahre im Ort ansässig sind. Die aufgeführten Zins- und Zehntleistungen der Bauern verraten, welche Getreidearten damals angebaut wurden. Selbst die Geschichte der Täubertsmühle und ihrer Besitzer lässt sich bis 1600 zurückverfolgen.
Horst Schultz wird auch die Herkunft und Bedeutung der Familiennamen der heutigen Ortsbewohner erklären.
Einwohner und Gäste sind um 19 Uhr herzlichst in den Versammlungsraum des Feuerwehrgerätehauses eingeladen. (pm/leh)