Trotz der Bankenkrise sowie der allgemeinen Finanzschwäche gerade im ländlichen Raum macht auch die Geschäftsstelle Falkenberg innerhalb der Sparda-Bank Berlin eG keine Ausnahme und schloss das Jahr 2002 mit einer positiven Bilanz ab, die noch die Zahlen des Vorjahres übertrifft. „Falkenberg bleibt weiterhin etwas ganz Besonderes für uns“ , erklärte Robert Jungnitsch, Regionalleiter und Direktor der Vertriebsregion Berlin-Brandenburg.
Die Zahlen, die Geschäftsstellenleiter Thomas Nicklisch vorbringt, beweisen das: 4,4 Millionen Euro standen 2002 allein im Bereich Baufinanzierung für Neubau, Kauf oder Um- und Ausbau von Wohngrundstücken zu Buche.

Kundenstrom aus Elbe-Elster
Drei Neubauten gab es im Vorjahr direkt in Falkenberg, die alle von der Sparda-Bank begleitet wurden.
Die Masse an Finanzierungen lässt ahnen, dass sich das Geschäftsgebiet längst weit über den Falkenberger Raum hinaus erstreckt. Neben Kunden aus Uebigau-Wahrenbrück sind es zunehmend Bauwillige aus Herzberg, Finsterwalde, Mühlberg und Doberlug-Kirchhhain, ja, sogar aus Dahme, und ganz besonders aus Elsterwerda, wird berichtet.
Die Philosophie des Hauses wäre jedoch nicht darauf ausgerichtet, grundsätzlich alles und jedes private Vorhaben zu finanzieren. „Wir sagen auch einmal nein, aber dann immer im Interesse des Kunden“ , erläutert Kai Böttcher, Vertriebskoordinator für Berlin-Brandenburg. Das notwendige Eigenkapital müsse vorhanden sein. Da ist mancher erst einmal enttäuscht. Aber wir erleben, dass diese Kunden später wiederkommen, sich bedanken, und unseren Rat, etwas mehr anzusparen, befolgen.
Der Altersdurchschnitt der Kunden liege bei 37 Jahren, „wobei wir sowohl Säuglinge, aber auch Senioren mit über 90 Jahren betreuen“ , so Thomas Nicklisch.
Gegenüber dem Vorjahr weist die Statistik in Falkenberg einen Zuwachs von 14 Prozent bei den Kundeneinlagen aus. Mit einem Jugendgirokonto, das attraktiv verzinst wird, und der dazugehörigen Geldkarte ist die Sparda-Bank laut Statistik zunehmend für jüngere Leute interessant. Ein Plus, das es nicht überall gibt: Auch Jugendliche können online ihre Geldgeschäfte innerhalb ihres Limits abwickeln. Mit Blick auf diese Zielgruppe hat Sparda neben dem Telefon- auch das Handy-Banking eingeführt, bei dem per SMS Aufträge erteilt werden können.

Ein Fest am 11. Dezember
Seit Dezember 1993 befindet sich die Sparda-Bank Falkenberg in den Geschäftsräumen in der Friedrich-List-Straße 6. Das zehnjährige Jubiläum Ende des Jahres soll mit den Kunden gemeinsam gefeiert werden. Das Datum steht schon fest: „Am 11. Dezember werden hier nicht nur Bankgeschäfte getätigt, sondern es gibt auch viele andere Angebote, bis hin zu einem Grillfest und Klemmkuchenbacken“ , macht Thomas Nicklisch schon jetzt neugierig. Bis dahin soll sich im Selbstbedienungsbereich noch einiges tun. So sind ein Kontoauszug-Drucker und ein hochmodernes Terminal bestellt. Das Team der fünf Kollegen, so versichert Regionalleiter Robert Jungnitsch, werde weiterhin vor Ort direkter Ansprechpartner bleiben.