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Genilke: Windpark darf den Segelflugplatz nicht gefährden

Finsterwalde. Der Bau des geplanten Windparkes unmittelbar am Segelflugplatz gefährde den Flugbetrieb auf diesem Platz und die Existenz des Flugsportvereins. Das befürchtet der Stadtverordnete Rainer Genilke (CDU), der Widerspruch gegen das Windeignungsgebiet Hennersdorf eingelegt hat. -db-

Die Obere Luftfahrtbehörde könne den Flugbetrieb untersagen, wenn sich im Radius von 1,5 Kilometern ein Hindernis, egal welcher Höhe, oder im Radius von vier Kilometern ein Bauwerk von 25 Metern Höhe befinden. Auch der erforderliche Sicherheitsabstand von 850 Metern für die Platzrunde sei nicht gewährleistet, schreibt Genilke in seinem Widerspruch. Darin heißt es weiter: "Zu einem unkalkulierbaren und durch die Windkraftanlagen nicht zu verhindernden physikalischen Problem wird die Entstehung der sogenannten Wirbelschleppen. Diese kann der Pilot nicht sehen und stellen somit eine erhebliche Gefährdung für den Flugzeugführer dar."

Am gestrigen Montag endete die Auslegungsfrist zum geplanten Windeignungsgebiet, das die Stadt Doberlug-Kirchhain bei Hennersdorf an der Gemarkungsgrenze zu Finsterwalde beschließen will.