(jgw) Lutz Müller und seine Mitstreiter vom Verein LebensART Finsterwalde durften sich am Donnerstag wieder freuen. Großspenden für die Sanierung des Unterbaus von der Wasserturmspitze konnten in Empfang genommen werden. Der Vorstandsvorsitzende der Kjellberg-Stiftung, Mathias Fritsche, übergab eine Spende von 2000 Euro als eine der bisher höchsten Einzelspenden. Im Rahmen des Firmenjubiläums „60 Jahre Plasma“ hatten Mitarbeiter und Gäste 800 Euro gesammelt und die Stiftung erhöhte auf 2000 Euro.

Dass der Spendenstrom seit Beginn der Aktion ständig fließt, zeigt die Tatsache, dass sich die Galfa GmbH & Co KG kurzfristig mit 1500 Euro beteiligt, wie Geschäftsführer Dr. Clemens Nöller gestern mitteilte. Auch Augenoptik Gerndt hat 1000 Euro überwiesen, teilte Lutz Müller mit, um nur einige Spender zu nennen. Mit Stadtwerke-Geschäftsführer Andy Hoffmann als Eigentümer freut er sich, dass viele Bürger mit Kleinspenden als auch Firmen der Stadt zeigen, dass sie sich mit dem Wasserturm als Wahrzeichen der Stadt verbunden fühlen. Lutz Müller zweifelt kaum daran, dass man das Ziel von 100 000 Euro Spendeneinnahmen bis zum Dezember erreichen werde.

Zurzeit, so Hoffmann, seien noch Gutachten in Arbeit. „Wenn wir den Wasserturm anfassen, dann soll er richtig und umfassend saniert werden.“ In absehbarer Zeit werde der Wasserturm für die Funktionen der Wasserversorgung der Stadt keine Rolle mehr spielen. Man wolle die historische Erscheinung des Turmes wiederherstellen und es solle über eine mögliche Nachnutzung nachgedacht werden. Im Untergeschoss werde eine Tafel mit allen Spendern installiert. Davon werden in den nächsten Monaten noch viele weitere erwartet.