Damit kann an die Arbeit angeknüpft werden, die seit 2007 unter den Titeln "Vielfalt tut gut" und zuletzt "Toleranz fördern - Kompetenz stärken" gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit geleistet wurde. Der Dezernent und Vorsitzende des Kreispräventionsrates Elbe-Elster, Peter Hans, erinnerte an die außerdem bewilligten 15 000 Euro Eigenmittel für die präventive Arbeit. Insgesamt 20 000 Euro sollen für Projekte bereitgestellt werden, die sich gegen Rassismus wenden, Toleranz und Weltoffenheit fördern. Aufgebaut werden soll ein Jugendforum Elbe-Elster. Dem Kreistag am 23. Februar obliegt nun noch die Formalie, der Teilnahme am Bundesprogramm zuzustimmen.

Die CDU-Kreistagsabgeordnete Anja Heinrich forderte im Ausschuss dazu auf, auch nach Bundesprogrammen Ausschau zu halten, die sich gezielt gegen Linksextremismus wenden.