ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 05:37 Uhr

Am Sonntag in Potsdam
Finsterwalder beim Treffen der Spitzen-Köche

 Iris und Frank Schreiber vom Gourmetrestaurant „Goldener Hahn“ sind bei dem Brandenburger Kulinariker-Treffen vertreten.
Iris und Frank Schreiber vom Gourmetrestaurant „Goldener Hahn“ sind bei dem Brandenburger Kulinariker-Treffen vertreten. FOTO: Heike Lehmann
Finsterwalde/Potsdam. Das Finsterwalder Restaurant Goldener Hahn ist beim Treffen von Spitzen-Köchen aus Brandenburg und Berlin in Potsdam vertreten – mit Eisbein-Pralinen. Von Daniel Roßbach

Auch wenn es so klingt: Der „Große Gourmet Preis Berlin Brandenburg“ ist kein Wettbewerb. „Das ist eher ein Treffen von Köchen mit ähnlichem Anspruch, bei dem man auch Erfahrungen austauscht“, sagt Frank Schreiber, der mit seinem Finsterwalder Restaurant Goldener Hahn bei dem Treffen am Sonntag, dem 11. August, vertreten ist: „Es gibt da überhaupt keinen Konkurrenzgedanken. Im Gegenteil: je mehr Orte mit bekannt gutem Essen es gibt, desto attraktiver ist eine Region für interessierte Besucher.“

Dafür ist aber schon, als Restaurant zu dem Treffen eingeladen zu werden, eine Auszeichnung. Denn wer daran teilnimmt ergibt sich daraus, wie die verschiedenen Lokale in Tests abschneiden. Eine Medienagentur bildet aus bestehenden Bewertungen eine Rangliste, diejenigen, die darin vorn stehen, treffen sich in Potsdam.

Natürlich ist dieses Treffen für Gäste nicht nur eine Gelegenheit, mit Köchen (alle vertretenen Küchen-Chefs sind Männer) ins Gespräch zu kommen, und ihnen über die Schulter zu schauen, während sie an Koch-Ständen in lockerer Atmosphäre Essen zubereiten. Sondern auch, ein Zehn-Gänge-Menü zu genießen. Wenn man die 169 Euro übrig hat, die eine Karte für die „Gala“ kostet. Frank Schreiber steuert dazu eine „Eisbein-Praline im Kohlebrotmantel“, bei, garniert mit Erbsen, Sauerkrautschaum und Miso-Senf.

Ähnliche Veranstaltungen richtet die Agentur Desas auch in anderen Bundesländern aus, in Brandenburg fand es dagegen in den letzten Jahren nicht mehr statt – unter anderem, weil es an einer geeigneten Ausrichtungsstätte fehlte. Nun findet das Treffen wieder statt, und mit dem „Bayrischen Haus“ ist 2019 zum ersten Mal einer der Teilnehmer auch Ausrichter des Treffens.