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Förderverein will im Finsterwalder Tierpark Lehrpfad einrichten

Der Platz ist frei für die neue Cafeteria im Finsterwalder Tierpark. In Kürze soll hier die Bodenplatte eingebracht werden.
Der Platz ist frei für die neue Cafeteria im Finsterwalder Tierpark. In Kürze soll hier die Bodenplatte eingebracht werden. FOTO: gb
Finsterwalde. Der aus den 70er-Jahren stammende Kiosk im Finsterwalder Tierpark ist von der Bildfläche verschwunden. In den nächsten Tagen werde mit der Bodenplatte für die neue Cafeteria begonnen, informiert der Vorsitzende des Fördervereins des Tierparkes, Manfred Schäfer. Gabi Böttcher

In Vereinsregie wird das von der Sparkasse Elbe-Elster mit 200 000 Euro ermöglichte Projekt umgesetzt. Doch der Förderverein denkt parallel an weitere Vorhaben. So soll eine Kombination von Wegeleitsystem und Lehrpfad installiert werden. Dieser solle es vor allem Kindern und Jugendlichen ermöglichen, sich spielerisch mit der Tier- und Pflanzenwelt im Tierpark zu beschäftigen. Vielleicht sei das auch Anreiz, den Heimatkundeunterricht auch mal hier durchzuführen. Vorprüfungen hätten einen Finanzbedarf von 20 000 Euro angezeigt, sagt Manfred Schäfer. Erste Kontaktaufnahmen zu Firmen hätten bereits Erfolg gebracht. Bei etwa 5000 Euro liege die bisher zusammengetragene Summe für das Leitsystem. "Wenn die Cafeteria vor Ostern fertig werden soll, dann würden wir gern gleichzeitig auch das Leitsystem einweihen", so Manfred Schäfer. Sein Appell geht an alle potenziellen Spender, mit dem Förderverein in Kontakt zu treten. Erst am vorigen Samstag habe man bei einem Besuch des Fördervereins des Cottbuser Tierparks erfahren, wie groß die Unterstützung Cottbuser Firmen für den dortigen Park ist. "Das schaffen wir auch mit unseren Firmen", ist der Vereinschef überzeugt. Die eine oder andere Anregung für die Firmen-Kontaktpflege haben die Finsterwalder aus Cottbus mitgebracht.

Noch vor dem Leitsystem und der Eröffnung der Cafeteria soll ein neuer Name für das Gebäude bestimmt sein. Bislang sind 110 Vorschläge eingegangen, die den alten Namen "Zur Hasenruh" ablösen könnten.

Noch bis zum 31. Oktober können weitere Vorschläge eingereicht werden. Im November werde dann eine Jury den Favoriten bestimmen.

Kontakt zum Förderverein: Manfred Schäfer, Telefon 03531 2525.