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| 13:01 Uhr

PS-Gespräche
Flotte Flitzer in ländlich-beschaulicher Idylle

Beim US-Car-Treffen geht’s familiär zu, im Bild die Berliner von Mopars & Coffee mit Chef Jens Wiezorek (M.).
Beim US-Car-Treffen geht’s familiär zu, im Bild die Berliner von Mopars & Coffee mit Chef Jens Wiezorek (M.). FOTO: Torsten Pötzsch
Crinitz. US-Car-Treffen in Crinitz lockt immer wieder neue Gäste in die Region. Etwa 150 Fahrzeuge und rund 1000 Besucher gezählt. Von Torsten Pötzsch

Motoren, Autos, besonders amerikanischer Bauart und am besten aus den Jahren zwischen 1940 bis 1959, das ist die große Leidenschaft des 31-jährigen Crinitzers Andreas Kliche. Die teilt er mit einem Dutzend Gleichgesinnter, die auf die Idee kamen, in ihrer „Pickup-Scheune“ ein Treffen für amerikanische Autos und Motorräder in Crinitz zu organisieren. Das hat alles so gut geklappt und wurde so gut in der Fangemeinde angenommen, dass es am vergangenen Wochenende, von Freitag bis Samstagnacht, bereits die dritte Auflage des „Crinitzer Car & Bike“ für amerikanische Fabrikate aller Arten und Jahrgänge gab.

„Wir haben uns bei etwa 150 Fahrzeugen und mit Tagesgästen bei etwa 1000 Besuchern eingepegelt, und damit sind wir durchaus zufrieden“, erklärte Andreas Kliche. „Damit können wir gerade so unsere Kosten deckeln und kommen mit einer schwarzen Null aus der ganzen Nummer raus. Sollte es in diesem Jahr nach dem Kassensturz wieder so sein, dann machen wir natürlich weiter und laden heute schon für das kommende Jahr ein.“ Das Treffen funktioniert natürlich  nicht ohne Unterstützung, und so bedankt sich das Team um Andreas Kliche besonders bei der Crinitzer Gemeindevertretung, die den Platz an der Sporthalle kostenfrei zur Verfügung stellt.

Das kleine, aber feine und gut organisierte Treffen spricht sich in der Szene herum, deshalb kann man immer wieder neue Gäste begrüßen. So wie die Männer und Frauen von „Mopars & Coffee Berlin“, die gleich mal mit zwölf Fahrzeugen in Kolonne aus der Hauptstadt kamen. „Wir sind eine Truppe von Freunden alter, amerikanischer Autos, die in der Saison einmal im Monat eine Ausfahrt mit einem schönen Ziel macht“, erklärte Cheforganisator Jens Wiezorek, der die Truppe zusammenhält. „Crinitz ist wirklich ein lohnenswertes Ziel und die Fahrt durch Brandenburg über die 96 wunderbar.“

Viele der Berliner Fahrer sind  „Wiederholungstäter“. Das hat seine Gründe: „Uns gefällt es hier einfach super. Alles ist sehr übersichtlich, schön klein und nicht so gedrängt, es ist ländlich, niedlich und überschaubar“, heißt es. Groß gelobt wird die Preispolitik der Organisatoren. „Für fünf Euro bekommt man hier wirklich jede Menge geboten, das findet man nur noch selten in der Szene“, so Wiezorek.

Die Berliner kamen nicht mit leeren Händen. „Unsere Gruppe unterstützt immer soziale Projekte, aktuell den Tiergnadenhof in Mellensee. Wir haben einen eigenen Kalender aufgelegt und den bieten wir bei solchen Treffen, wie dem hier in Crinitz, an. Dann gibt es über das Jahr hinweg noch ein paar Versteigerungen. So kommt immer eine akzeptable Summe zusammen.“