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| 16:55 Uhr

Fischmarkt-Atmosphäre in Finsterwalde

Original Hamburger Fischmarkt in Finsterwalde
Original Hamburger Fischmarkt in Finsterwalde FOTO: Heike Lehmann (LR-FIN-RED-152)
Finsterwalde. "Der ist so frisch, wenn Sie den Mund-zu-Mund beatmen, lebt der Aal wieder!" Derart lockere Sprüche bestimmen seit gestern den Finsterwalder Markt. Für drei Tage machen dort die Marktschreier vom Hamburger Fischmarkt Station. Heike Lehmann

Das Treiben hat am Donnerstag um 10 Uhr begonnen. Seitdem ist es vor allem laut.

Dass Aal Hinnerk, Wurst-Herby, Bananen-Fred, Nudel-Kiri, Käse-Rudi, Käthe Kabeljau in der Sängerstadt gastieren, ist einer gemeinsamen Initiative vom Jungunternehmerverein, der Stadt Finsterwalde und der Sparkasse Elbe-Elster zu verdanken. Für die Händler aus dem Norden ist es der einzige Auftritt in Brandenburg in diesem Jahr.

Leider hat das Wetter zum gestrigen Auftakt nicht ganz mitgespielt. Zwar waren freie Parkplätze im Stadtzentrum Mangelware, aber der Markt selbst hätte noch ein paar Besucher mehr vertragen. Die Marktschreiber sehen das gelassen. "Für das Scheißwetter war hier zu Beginn die Hölle los. Und es ist ein leichtes Verkaufen", fasst Wurst-Herby, eigentlich Robert Malkowski und mehr als 30 Jahre Marktschreier, zusammen. Er und Bananen-Fred haben am meisten zu tun. Da wirbeln auch mal Würste und Bananen durch die Luft. Nur Willi's Original Spreewaldgurken scheinen nicht so gefragt. Die gehen sicher nächste Woche, wenn die Truppe in Süddeutschland Station macht, wieder besser.

Übrigens, die Sprüche von Bananen-Fred Richtung Nudel-Kiri -"Ich bin gleich ausverkauft"- sind nicht so ernst zu nehmen. Wurst-Herby sagt, es wird ständig Ware nachgeliefert.

Hamburger Fischmarkt in Finsterwalde noch bis Samstag, jeweils 10 bis 20 Uhr