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Finsterwalder Rettungswache wird erweitert

An der Rettungswache in Finsterwalde entsteht ein Erweiterungsbau. Zuvor werden die Nebenanlagen neu geordnet und hergerichtet. Auch Parkplätze sollen entstehen. Im Bild: Wolfgang Kittlaus von der Werner Ecknig Bau GmbH war in dieser Woche im Einsatz.
An der Rettungswache in Finsterwalde entsteht ein Erweiterungsbau. Zuvor werden die Nebenanlagen neu geordnet und hergerichtet. Auch Parkplätze sollen entstehen. Im Bild: Wolfgang Kittlaus von der Werner Ecknig Bau GmbH war in dieser Woche im Einsatz. FOTO: Gabi Böttcher
Finsterwalde/Herzberg. Nach der feierlichen Einweihung des Neubaus der Rettungswache in Doberlug-Kirchhain im vorigen Jahr, in die der Landkreis 435 000 Euro investierte, geht es nun an die Erweiterung der im Jahr 2011 eröffneten Rettungswache in Finsterwalde. Erste Vorboten sind seit dieser Woche in der Kirchhainer Straße zu sehen. Gabi Böttcher

Hier haben Bauleute mit der Urbarmachung einer bisher brachliegenden Fläche neben der Rettungswache begonnen. Diese soll als Nutz- und Parkfläche für die Rettungswache dienen und die künftig nicht mehr vorhandene Parkfläche rechts des Hauses in Richtung Doberlug-Kirchhain ersetzen. An dieser Stelle entsteht ein Erweiterungsbau. Sebastian Weiss, Leiter des Eigenbetriebes Rettungsdienst des Landkreises: "Wir haben in Finsterwalde eine Lehrrettungswache. Hier werden Notfallsanitäter ausgebildet. Die Ausbildung geht über drei Jahre. Und es finden hier Fortbildungen statt. Dafür haben sich separate Räume dringend erforderlich gemacht." Im ersten Quartal 2018 soll der Anbau fertig sein. Es werden 630 000 Euro investiert.

Für einen neuen Parkplatz in der Kirchhainer Straße sind zudem 156 000 Euro im Kreishaushalt verankert. Damit soll eine über Jahre von der Stadt beklagte Parkplatznot im Bereich des Krankenhauses entspannt werden. Die wenigen Parkplätze des Kreishauses in der Kirchhainer Straße 38 a, in dem sich unter anderem Außenstellen des Bauordnungsamtes, des Straßenverkehrs- und des Gesundheitsamtes befinden, sind oft von Mitarbeitern belegt. Landrat Christian Heinrich-Jaschinski (CDU) hatte im vorigen Herbst eine Entspannung der Lage im Zusammenhang mit der Erweiterung der Rettungswache in Aussicht gestellt. Die Stadt hatte dafür schon vor Jahren den Boden bereitet, indem sie einem damaligen privaten Eigentümer eines nicht mehr benötigten Hauses auf dem Wege von Fördermitteln den Abriss ermöglicht hatte.