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| 02:44 Uhr

Finsterwalder nehmen neue Kennzeichen in Empfang

Dr. Christina Eisenberg gehört zu den ersten 21 Autobesitzern, die bis zum Wochenbeginn ein neues altes Autokennzeichen mit der Buchstabenkombination "FI" in Empfang nahmen.
Dr. Christina Eisenberg gehört zu den ersten 21 Autobesitzern, die bis zum Wochenbeginn ein neues altes Autokennzeichen mit der Buchstabenkombination "FI" in Empfang nahmen. FOTO: Dietmar Seidel /dse 1
Bad Liebenwerda / Finsterwalde. Während in Landkreisen wie Oberspreewald-Lausitz und Spree-Neiße eine große Nachfrage nach den alten Autokennzeichen vermeldet wird, geht es in Elbe-Elster zurückhaltend zu. Bis zum Wochenbeginn waren hier 21 Kennzeichen mit den Buchstaben "FI" ausgegeben worden. gb

Für die Vorsitzende des Sängerstadtmarketing-Vereins "Für Finsterwalde", Dr. Christina Eisenberg, gab es bei der Wahl eines neuen Kennzeichens nicht viel zu überlegen. Für sie sei es ein logischer Schritt, die Möglichkeit zu nutzen. Und sie setzt gleich noch eins drauf, indem sie sich die Buchstabenkombination "FIWA" für ihr Fahrzeug auswählte. Das sei eine gute Werbung für die Region, schließlich stehe im Vereinslogo "I love Fiwa". Am Dienstag nahm Christina Eisenberg ihr Kennzeichen in Empfang und gehört damit zu den ersten 21 Besitzern der wiedererweckten Alt-Kennzeichen. Nach einer technisch bedingten Verzögerung sind die ersten Altkennzeichen in Elbe-Elster seit dem 2. April ausgegeben worden, informiert Stefan Wagenmann, Leiter des Straßenverkehrsamtes Elbe-Elster.

Bevor die ersten "LIB"-Kennzeichen für die Lokalmatadoren aus Bad Liebenwerda vergeben werden können, gehen noch einige Tage ins Land. Die Stadt habe den Antrag erst Ende vorigen Monats direkt an das Ministerium geschickt. Die offizielle Bestätigung und eine entsprechende Veröffentlichung durch das Kraftfahrzeugbundesamt stünden noch aus. Für die im Landkreis Elbe-Elster insgesamt sehr unterschiedliche Begeisterung für die alten Kennzeichen steht ein Umfrageergebnis in Bad Liebenwerda, erinnert Stefan Wagenmann. Während sich 54 Prozent der Kurstädter dafür interessieren könnten, denken 80 Prozent der Menschen aus dem Umland nicht darüber nach. In Finsterwalde läuft derzeit eine Aufkleberaktion eines unbekannten Absenders mit der Frage "Schon FI oder noch EE?"