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Finsterwalder Musikschüler glänzen im Jubiläumsfieber

Viel Spaß hatte Lars Webers Trommlernachwuchs auf der Hofbühne.
Viel Spaß hatte Lars Webers Trommlernachwuchs auf der Hofbühne. FOTO: jgw1
Finsterwalde. Die Kreismusikschule "Gebrüder Graun" jagt im 60. Jahr ihres Bestehens von einer Veranstaltung zur anderen und beweist große Präsenz in der Öffentlichkeit. jgw1

Die Finsterwalder Kreismusikschule hatte am Freitag gleich drei Jubiläen auf einen Schlag im Angebot. Es gab die 60. Offene Bühne im 20. Jahr unter Regie ihres "Erfinders" Chris Poller in Verbindung mit der 10. Sommerparty auf dem Finsterwalder Musikschulhof.

Etwa zweihundert (!) junge Musiker zeigten ihr Können. Jugendblasorchester, Popchor, Percussion-Weberknechte, Nachwuchstrommlergruppe, Rockbands wie die bei "Jugend musiziert" ausgezeichneten "The Heartbreakers", Musikschulband mit Lehrern sowie Sängerinnen und Sänger sorgten für ein vielseitiges Angebot.

Auch wenn die Sommerparty in den ersten zwei Stunden nicht vom Wettergott verwöhnt wurde, tat das der Stimmung und dem Publikumszuspruch kaum Abbruch. Zum Eröffnungskonzert war das Jugendblasorchester mit dem Popchor wegen des drohenden Unwetters zwar in den Probenraum verbannt worden, aber "Oh Happy Day" gab trotzdem das Motto vor. Auf der Freiluftbühne schwelgten die Nachwuchspercussion-Musiker zwar von vielen schönen Instrumenten, um dann immer zum Schluss zu kommen: "Was ist schöner? Ich sag's euch: Schlagzeug!"

Trotzdem sind die verschiedensten Instrumente neben Gesang und Percussion in Finsterwalde gut nachgefragt, erzählt Regionalstellenleiterin Elvira Mader. Die Instrumentenrallye am Nachmittag in allen Räumen als "Musikalische Reise durch die Instrumentenwelt" stellte das unter Beweis. Nassib Ahmadiehs Celloquartett bewies seine Klasse und am Akkordeon zeigte sich zum Beispiel die fünfjährige Mira Töpfer aus Frankena als talentiert. Der Erwachsenen-Popchor "Vocal Pickup's" übte noch mal für den Auftritt am 23. Juni in der Arche gemeinsam mit "Cornell and the fabulos".

Die Musikalität der vielen Musikschüler überzeugte schließlich auch den Wettergott, so dass die Party im Musikschulhof bis 22 Uhr noch zünftig abrocken konnte.