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| 16:02 Uhr

Finsterwalder Haushalt für 2003 ist beschlossen

Finsterwalde.. Finsterwalde, mit 40 Millionen Euro im ganzen Kreis das meiste Geld in der Stadtkasse, hat als erste Kommune zwischen Elbe und Elster den Haushalt für das Jahr 2003 unter Dach und Fach.

Dabei sah es am späten Mittwochabend zunächst nicht danach aus: In einer heftigen, mitunter emotionalen Debatte - die stellenweise in persönliche Angriffe ausartete - kündigten die Fraktionen von SPD, CDU, PDS und UWG an, den Haushalt nicht zu beschließen und forderten eine Sondersitzung im Dezember. Nach einer Auszeit wendete sich das Blatt.
Mit 26 Millionen Euro bleibe der Verwaltungshaushalt annähernd unverändert, mit 13,6 Millionen sei der Vermögenshaushalt allerdings um 22 Prozent niedriger zum Vorjahr, informierte Kämmerin Dagmar Sprenger. Dass im Verwaltungshaushalt erneut ein Überschuss für den Vermögenshaushalt erwirtschaftet worden ist, sei ein Beleg für die solide Haushaltsführung bei der Stadt. Sie verteidigte die Neuverschuldung von jetzt 684,43 Euro pro Einwohner auf 939,28 Euro im Jahr 2003, womit man in Brandenburg weiter in der unteren Hälfte liege. Mit den neuen Krediten würden die städtischen Eigenanteile zu den Förderprogrammen bezahlt - die damit nicht für "vergängliche Sachen" verschwendet würden. (-db-/leh)

Über die Haushaltsdiskussion lesen Sie bitte weiter auf der Seite 16.