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| 02:37 Uhr

Finsterwalder favorisieren das Grüne Wohnen in Leipziger Straße

Finsterwalde. Die Bürgerbefragung zu den Entwürfen für die Lückenbebauung in der Leipziger Straße 22 und 24 ist beendet. 57 Bürger haben ihre Stimme abgegeben, informiert die Stadt. Gabriela Böttcher

Im Ergebnis gibt es mit dem Entwurf von Anna Hoefer einen anderen Favoriten, als den von der Jury benannten Entwurf. Hier hatte Joanna Maria Lesua das Rennen gemacht.

Zur Erinnerung: Gemeinsam mit der Brandenburgischen Technischen Universität und der Deutschen Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft (DSK) hatte die Sparkasse-Elbe-Elster im Frühjahr dieses Jahres einen studentischen Ideenwettbewerb für die Baulücke in der Leipziger Straße ins Leben gerufen. Cottbuser Master- und Bachelor-Studenten hatten maximal fünf Wochen Zeit, Ideen zu entwickeln. Im Anschluss hatten die Finsterwalder Gelegenheit, ihre Favoriten zu benennen. Unter 57 Einsendungen bekam der Entwurf "Grünes Wohnen in der Stadt" von Anna Hoefer 40 Stimmen. Neun Stimmen gab es für den Entwurf "Wohnbogen" von Yasemin Esiyok, fünf Bürger votierten für die "Stripe houses" von Jury-Favoritin Joanna Marie Lesna, drei für die "Stadtmauer" von Tristan R. L. Clark.

Uwe Brenner von der DSK, dem Finsterwalder Sanierungsträger, sähe sich am Ziel von Studentenvorschlägen und Bürgervotum, wenn beides potenziellen Investoren als Denkanstoß dienen würde. "Quasi als erster Schritt in Richtung Baulücken-Aktivierung geht es jetzt darum, dass sich ein Investor findet - das können auch mehrere Personen sein -, der möglicherweise unter Anregung der Studenten-Ideen und des Bürgervotums ein eigenes und auch wirtschaftlich umsetzbares Baukonzept entwickelt", so Brenner. Den Nachweis, dass dieser Standort interessant zum Wohnen ist, sieht Uwe Brenner als geführt. Jetzt gehe es um die Investorensuche und die Weiterentwicklung des Konzeptes unter dem Vermietungs- beziehungsweise Vermarktungsaspekt.