| 02:38 Uhr

Finsterwalder Beach-Cup lockt selbst die Profis

Finsterwalde. Die Initiatoren des Finsterwalder Beach-Cups können das sportliche Großereignis am 6. und 7. August auf dem Marktplatz der Sängerstadt kaum erwarten. Mehr Sportler als in den Vorjahren wollen teilnehmen. Vor allem aus dem Profibereich gibt es viele Anmeldungen von auswärts. red/pos

"In Berlin, Dresden und Leipzig scheint es sich herumgesprochen zu haben, dass unser Cup gut organisiert ist. Wir haben mehr überregionale Anmeldungen als zuvor", freut sich Lars Jäpel, Vorsitzender der VSG Fortuna. Der Verein hat die Fäden für den Spielbetrieb in der Hand. Mit mehr als 250 Teilnehmern in 60 Teams sei die Grenze allerdings erreicht, so Fortuna-Chef Jäpel.

Der Markt verwandelt sich an zwei Tagen wieder in eine riesige Beach-Volleyball-Arena mit drei Spielfeldern. Alles, was für ein professionelles Sportereignis notwendig ist, hat der Kreissportbund gemeinsam mit den Partnern, allen voran die Sparkasse Elbe-Elster, organisiert und vorbereitet. 430 Tonnen Sand werden auf einer Fläche von 850 Quadratmetern verteilt. Am Samstag spielen die Zweier-Teams aus dem semiprofessionellen und professionellen Bereich, am Sonntag ist Familien-, Firmen- und Vereinstag. Da werden vorrangig Teams aus der Region zu erleben sein.

Im Rahmenprogramm werden die Kinder auf ihre Kosten kommen. Der Verein "Jugend mischt mit" kümmert sich um die Schatzsucher im großen Kindersandkasten. Das Spielmobil bringt die Hüpfburg mit. "Wir werden mit Liegestühlen, Sitzgelegenheiten und Sonnenschirmen dafür sorgen, dass sich auch die Zuschauer wohlfühlen", verspricht Thomas Hettwer von der Sparkasse.

Viele Helfer

Für das leibliche Wohl sind das Finsterwalder Brauhaus und die Gastronomen am Markt verantwortlich. Ein Organisationsteam von Fortuna und der Spielvereinigung will an beiden Tagen für einen reibungslosen Ablauf sorgen. Die Sängerstadt ist als Partner an der Seite, wie auch die Finsterwalder Stadtwerke, die mit einer Spielerdusche dabei sind sowie Wasser und Strom spendieren. Jens Conrad von der gleichnamigen Gartenbaufirma ist für Transport und Abtransport sowie das Verteilen der 430 Tonnen Sand zuständig. Der kommt im Anschluss erneut einem guten Zweck zugute. Diesmal profitiert der Kiebitzsee in Falkenberg.

Ergebnisse vom Tablet abrufbar

Eine Neuerung gibt es bei der technischen Ausstattung: Spieler- und Ergebnislisten sollen direkt vom Smartphone oder Tablet abgerufen werden können, kündigen die Veranstalter an.

Der Finsterwalder Beach-Cup findet zum sechsten Mal statt. Die Teilnehmer loben vor allem die Betreuung in der Spielerlounge, wo nicht nur Schließfächer sowie separate Dusch- und Umkleidemöglichkeiten zur Verfügung stehen. Zusätzlich umsorgen die Mitarbeiter des Finsterwalder Physio-Forum die Sportler mit Massagen. Der Kreissportbund wird zudem von weiteren Helfern unterstützt.