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Finsterwalde kommt glimpflich davon

Eine 10 bis 15 Meter große Pappel ist am Donnerstag auf das Asylbewerberheim in der Fliegerstraße gekracht. Verletzt wurde niemand.
Eine 10 bis 15 Meter große Pappel ist am Donnerstag auf das Asylbewerberheim in der Fliegerstraße gekracht. Verletzt wurde niemand. FOTO: Steven Wiesner
Finsterwalde. Das Unwetter hat sich mächtig ausgetobt im Elbe-Elster-Kreis. Glimpflich kam aber Finsterwalde davon. Steven Wiesner

Wie Stadtbrandmeister Michael Kamenz berichtet, hat es nur zwei Feuerwehr-Einsätze gegeben. So lag in der Kirchhainer Straße ein Baum über der Straße und in den Einrichtungen des Wohnverbundes Fliegerstraße am Flugplatz, das als Asylbewerberheim genutzt wird, hat es eine Pappel entwurzelt. "Wir hatten aber Glück im Unglück", gab Wohnpark-Leiterin Catarina Schoppe Entwarnung. "Es ist niemand zu Schaden gekommen und auch das Haus blieb unversehrt, soweit wir das beurteilen können."

Am Donnerstag gegen 16 Uhr war die Pappel, die wohl zehn bis 15 Meter misst, gegen das Haus gekracht. Die Feuerwehr konnte die Unfallstelle zwar sichern, den Baum aber nicht entfernen. Dies sollen Spezialisten am Montag nachholen. Für die Anwohner halten sich die Einschränkungen in Grenzen. Schoppe: "An dieser Stelle ist nur das Erdgeschoss bewohnt." Das Haus kann normal betreten werden. Da es keine weiteren Vorfälle gab, konnte die Finsterwalder Feuerwehr in Sallgast und Elsterwerda aushelfen. Kamenz: "Wir hatten ein bisschen Glück."