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| 11:15 Uhr

Ein starkes Signal
Finsterwalde ist dabei in der Lausitzrunde

Finsterwalde. Einstimmig plädierten die Stadtverordneten in Finsterwalde bei ihrem jüngsten Treffen für eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit der direkt vom Strukturwandel betroffenen Städte und Gemeinden. Von Gabi Böttcher

Ein starkes Signal für den Zusammenhalt in der Region ging von der jüngsten Sitzung der Stadtverordneten in Finsterwalde aus. Einstimmig plädierte die Runde für eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit der direkt vom Strukturwandel betroffenen Städte und Gemeinden in Brandenburg und Sachsen sowie die Interessenvertretung in der sogenannten Lausitzrunde.

Wirtschaftsförderer Torsten Drescher hatte schon in den vorangegangenen Ausschusssitzungen darauf verwiesen, dass sich die im regionalen Wachstumskern Westlausitz zusammenarbeitenden Städte Finsterwalde, Großräschen, Lauchhammer, Schwarzheide und Senftenberg in ihrer Sitzung am 21. August einstimmig für einen Beitritt zur Lausitzrunde ausgesprochen hatten. Auch Finsterwalde erwarte – abweichend von dem Entwurf einer regionalen Abgrenzung vom Mai dieses Jahres, in dem die Kernstadt nicht enthalten ist – wirtschaftliche Auswirkungen in Folge des Kohleausstieges.

Bürgermeister Jörg Gampe (CDU) unterstrich die Notwendigkeit, eine gemeinsame, länderübergreifende Kraft und ein Sprachrohr der Kommunen zu entwickeln, um gegenüber Bund und Land das Interesse der Lausitz zu vertreten und durchzusetzen.