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| 15:59 Uhr

Zukunftsorientiert
Neues Laborgebäude wächst empor

 Grundsteinlegung für das neue Labor- und Verwaltungsgebäude vom Finsterwalder Forschungsinstitut für Bergbaufolgelandschaften e.V.
Grundsteinlegung für das neue Labor- und Verwaltungsgebäude vom Finsterwalder Forschungsinstitut für Bergbaufolgelandschaften e.V. FOTO: Heike Lehmann
Finsterwalde. FIB stärkt mit einer Millionen-Investition den Wissenschaftsstandort Finsterwalde. Von Heike Lehmann

Vor knapp sechs Jahren erst hat das Finsterwalder Forschungsinstitut für Bergbaufolgelandschaften (FIB) in der Brauhausstraße den Grundstein für ein neues Technikum gelegt. Am Freitag folgte die nächste Grundsteinlegung. Gebaut wird jetzt ein neues Labor- und Verwaltungsgebäude. Mitarbeiter, Vereinsmitglieder, Partner, Anlieger, Bauleute, aber auch Vertreter der Stadt, Landrat Christian Heinrich-Jaschinski und Landesvertreter von Brandenburg und Sachsen waren gekommen und bestaunten die Baustelle.

Wo das in die Jahre gekommene Institutsgebäude stand, hat die Finsterwalder Bauunion mit einem großen Keller für die Haustechnik begonnen, über dem dann das dreigeschossige Gebäude empor wachsen wird. Institutschef Dr. Michael Haubold-Rosar sprach von 2900 Quadratmetern Netto-Raumfläche, die entstehen. „Das wird unsere Forschungsmöglichkeiten erheblich erweitern und verbessern. Das wird uns Flügel verleihen, vielleicht bis in die Bundesliga der Forschung“, sagte er. Haubold-Rosar dankte allen Unterstützern, verspricht die Sicherung hochqualifizierter Arbeitsplätze und damit die Stärkung des Wissenschaftsstandorts Finsterwalde. „Wir leisten damit jetzt schon einen Beitrag zum viel diskutierten Strukturwandel in der Lausitz.“

Etwa 8 Millionen Euro fließen in den Neubau, konzipiert vom Architekturbüro Habermann. 80 Prozent davon sind Mittel der Europäischen Union für die Entwicklung der ländlichen Region (Efre). Der Eigenanteil von 20 Prozent kommt vom Land Brandenburg. Im Herbst 2020 könnte das Haus, das auch Wohneinheiten für Gastforscher haben wird, bezugsfertig sein.

Die Mitarbeiter und Wissenschaftler vom FIB sind derweil zusammengerückt oder in ein Ausweichquartier gezogen. Sie übernehmen überwiegend von öffentlicher Hand finanzierte Forschungsprojekte. Auftraggeber sind unter anderem das Bundesforschungsministerium, die Landwirtschaftsministerien von Sachsen und Brandenburg, Sachsen-Forst und der Landesforst Brandenburg, die Leag und die LMBV.