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| 12:30 Uhr

+++ UPDATE +++ Am Dienstag starke Gewitter möglich
Blitz schlägt in Mehrfamilienhaus ein

 Nachdem in der Nacht (gegen 1.30 Uhr) der Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses in der Forststraße in Finsterwalde in Brand geriet, begannen heute Vormittag erste Reparaturarbeiten. Damit es bei den angekündigten folgenden Unwettern nicht reinregnet, wird der Dachstuhl notdürftig „geflickt“, wie Bewohner gegenüber der RUNDSCHAU berichten.
Nachdem in der Nacht (gegen 1.30 Uhr) der Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses in der Forststraße in Finsterwalde in Brand geriet, begannen heute Vormittag erste Reparaturarbeiten. Damit es bei den angekündigten folgenden Unwettern nicht reinregnet, wird der Dachstuhl notdürftig „geflickt“, wie Bewohner gegenüber der RUNDSCHAU berichten. FOTO: LR / Stephan Meyer
Finsterwalde. Ein brennender Dachstuhl und 50 wetterbedingte Feuerwehreinsätze, so lautete die Bilanz der vergangenen Nacht. Am Dienstag kann es in der Lausitz erneut heftige Gewitter geben.

Gegen 1.30 Uhr wurde die Feuerwehr in die Forststraße in Finsterwalde gerufen. Der Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses stand in Flammen - vermutlich durch einen Blitzschlag, wie die Leitstelle mitteilt.

Verletzt wurde bei dem Brand niemand. Ob das Haus einsturzgefährdet ist und wie groß das Ausmaß des Brandes ist, kann die Feuerwehr nicht sagen.

Bürgermeister Jörg Gampe teilt auf der Webseite der Stadt Finsterwalde mit: „45 Einsatzkräfte waren mit 11 Fahrzeugen umgehend zur Stelle, um an den beiden betroffenen Gebäuden in ihrer gewohnt professionellen und umsichtigen Art einzugreifen, sodass ein Ausbreiten des Brandes verhindert werden konnte. Zuvor waren sie bereits zu mehreren Hilfeleistungen bei beschädigten Bäumen gerufen worden.“ Die Feuerwehr musste auch bei einem Nachbarhaus löschen, um das weitere Übergreifen des Feuers zu verhindern.

Am Dienstagvormittag wurden bereits erste Reparaturarbeiten am Dachstuhl vorgenommen, damit es bei den angekündigten folgenden Unwettern nicht reinregnet, wie Bewohner gegenüber der RUNDSCHAU berichten. Bei ihnen sitzt der Schock tief. Sie werden voraussichtlich vorerst bei Verwandten unterkommen. Sie „standen im Bett“ als es „geknallt“ hat. Die Steckdosen seien „aus der Wand geflogen“.

Unter der Rubrik Blitzanalyse auf der Webseite des Meteorologen Jörg Kachelmann www.kachelmann.com ist für Finsterwalde um 1.13 Uhr ein Erdblitz mit einer Blitzstärke von 99 Kiloampere registriert worden. Ein Blitz mit einer solch großen elektrischen Stromstärke wird auch als „starker Knaller“ bezeichnet.

 Blitze zucken über dem Cottbus Bahnhof.
Blitze zucken über dem Cottbus Bahnhof. FOTO: Denny Müller

50 wetterbedingte Einsätze

Umgestürzte Bäume, herabfallende Äste, vollgelaufene Keller. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr hatten in der vergangenen Nacht alle Hände voll zu tun. Wie die Leitstelle mitteilt, waren die Kameraden zu 50 wetterbedingten Einsätzen gerufen worden. Die Arbeiten konzentrierten sich vor allem auf den Raum Elbe-Elster und Oberspreewald-Lausitz. Der Bereich um Cottbus und der Landkreis Spree-Neiße blieben größtenteils von Unwetterschäden verschont.

Verletzt wurde zum Glück niemand.

Gewitter am Dienstag und Mittwoch möglich

Auch am Dienstag und Mittwoch ist nach Auskunft des Deutschen Wetterdienstes (DWD) mit Gewittern zu rechnen. Neben Starkregen (30 Liter/Quadratmeter) sind Sturmböen und Hagel örtlich möglich. Erst zum Wochenende soll die Gewitterneigung abnehmen, so der DWD.

(csc/sme)