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Finanzielle Hilfe für Griechenland und den Irak

Elbe-Elster. Der Kreiskirchenrat des evangelischen Kirchenkreises Niederlausitz hat in seiner jüngsten Sitzung finanzielle Hilfen in Höhe von 6000 Euro für Projekte in Griechenland und im Irak beschlossen. In Griechenland wird die Griechisch-Evangelische Kirche unterstützt, die sich in großem Umfang um eine menschenwürdige Versorgung von Flüchtlingen kümmert. pm/blu

An den Küsten des europäischen Landes erreiche ein großer Teil der Schutzsuchenden erstmals Europa. Das Land müsse Großes leisten, sei dabei selbst von Armut gebeutelt, heißt es in der Erklärung des evangelischen Kirchenkreises Niederlausitz.

Die Griechisch-Evangelische Kirche hat früh begonnen, Flüchtlinge unterzubringen, sie zu versorgen und ihnen bei rechtlichen Fragen weiterzuhelfen. Im Irak werden mit 3000 Euro Glaubensschwestern und -brüder unterstützt. Die Hilfsorganisation Christian Aid Programm Northern Iraq (CAPNI) kümmert sich um verfolgte Christen, ermöglicht unter anderem Schulbildung und Hilfsgütertransporte. Seit biblischen Zeiten leben Christen im Gebiet des heutigen Irak. Das Christentum gehört seit seiner Entstehung zur kulturellen und religiösen Vielfalt in der Region. Erklärtes Ziel des Islamischen Staates ist es, das Christentum auszurotten.

Jährlich unterstützt der Kirchenkreis mit dem sogenannten Zwei-Prozent-Appell Entwicklungszusammenarbeit. Dabei kommen zwei Prozent der Sachausgaben Hilfsprojekten zugute.