Qualifiziert hatten sich die Kameraden um Ortswehrführer Gerhard Schmidt im vergangenen Jahr mit ihrem zweiten Platz im Traditionellen Internationalen Feuerwehrwettkampf (CTIF) bei den Landesmeisterschaften in Rhinow. Dort hatten sie sich eine Delegierungs-Urkunde für den Kuppel-Cup erkämpft.

Die Kameraden aus Fischwasser nehmen in ihrer nun schon 20-jährigen Wettkampftätigkeit zum ersten Mal an einer Deutschen Meisterschaft teil. Verweisen können sie bereits auf erfolgreiche Wettkämpfe 1996 bei den Traditionellen Feuerwehrwettkämpfen CTIF. Allein bei Landesmeisterschaften haben sie inzwischen sechsmal den dritten und zweimal den zweiten Platz erreicht. Die zahlreichen Pokale bei den Amtsausscheiden des Amtes Elsterland sind kaum zu zählen. Seit gut fünf Jahren trainieren und starten die Fischwasseraner Kameraden gemeinsam mit der Feuerwehr Friedersdorf. So können sie bei Meisterschaften stets eine A- und eine B-Mannschaften mit je zehn Kameraden an den Start bringen.

Der Kuppel-Cup ist ein Teil des traditionellen Feuerwehrwettbewerbes und stellt für die Kameraden eine neue Herausforderung dar. Dabei gilt es, Schlauchstücke möglichst schnell auszulegen, sie zusammenzukuppeln und an die Spritze anzuschließen. Sechs Teilnehmer gehen als Team "Elsterland" an den Start. Da sich zehn Feuerwehrleute bei der Landesmeisterschaft qualifiziert hatten, kann es morgen sogar mit Ersatzleuten auf die Reise gehen.

Um sich optimal auf den Wettkampf in Rostock vorzubereiten, wurde in den vergangenen Wochen mindestens zweimal pro Woche trainiert. Auch wurden Videos von anderen Mannschaften zurate gezogen. Viel Freizeit und Engagement wurden von allen investiert. Auch müssen alle Teilnehmer für die Meisterschaft ihren Urlaub nehmen - was sie sehr gern machen.

Um sich bei der Meisterschaft und den dazu gehörigen Veranstaltungen bestens zu präsentieren, wurden neue T-Shirts und ein Werbebanner angeschafft. Davon konnten sich Amtswehrführer Christian Passin, Ordnungsamtsleiter Günter Löhnhardt und Kreisbrandmeister Steffen Ludewig vor einigen Tagen überzeugen. Alle drücken den Feuerwehrsportlern jetzt die Daumen. Ein Dank ging auch an das Amt Elsterland und den Landesfeuerwehrverband, die die Fahrzeuge zur Verfügung stellen und teilweise die Kosten für Übernachtung und Verpflegung übernehmen, sowie alle langjährigen Unterstützer der Wehr.