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Feuerteufel von Finsterwalde stellt sich

FOTO: Jens Berger
Finsterwalde. Ein 28-jähriger Mann aus dem Elbe-Elster-Kreis hat sich nach dem Großbrand im ehemaligen "Haus der Freundschaft" der Polizei in Finsterwalde gestellt und ein umfangreiches Geständnis abgelegt. Er behauptet Feuer in dem leerstehenden Haus gelegt zu haben. Jan Siegel

Die Polizei hatte den Geständigen nach eigenen Angaben bereits im Visier. Zunächst hattee sich der Tatverdacht allerdings nicht erhärten lassen.

Spezialisten des Landeskriminalamtes haben am heutigen Montag den Brandort untersucht, um, unabhängig von den Einlassungen des Tatverdächtigen, objektiv die Brandursache und den Brandverlauf festzustellen und Spuren zu sichern. Aufgrund der weiterhin andauernden Ermittlungen könnten zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine weiteren Informationen herausgegeben werden, so die Polizei,

Ein weiteres Problem, mit dem die Polizei zu tun hat, sind offenbar Schaulustige. "Nach Abschluss der Löscharbeiten wurde die Polizei am Sonntag wiederum zum Ort des Geschehens gerufen, da sich Personen auf dem Grundstück bewegten", so Polizeisprecher Ralph Meier. "Bei allem verständlichen Interesse" sei folgender Hinweis wichtig: "Auf dem Gelände können sich immer noch Glutnester befinden. Die noch stehenden Gebäudeteile sind einsturzgefährdet. Bei Betreten des Grundstücks besteht Lebensgefahr", so Meier.