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| 17:43 Uhr

Gutes Gefühl beim Feel
Festival „ohne polizeiliche Relevanz“

Sorgte für Sicherheit am See: der DLRG-Stadtverband Cottbus.
Sorgte für Sicherheit am See: der DLRG-Stadtverband Cottbus. FOTO: Veit Rösler
Lichterfeld. Mit Blick auf 20 000 Gäste an einem Wochenende am Bergheider See sagt Polizei-Inspektionschef Thomas Ballerstaedt: „Hut ab vor Veranstaltern und Partnern.“ Von Gabi Böttcher

Alles in allem reibungslos ging das Wochenende des Feel Festivals am Bergheider See offenbar über die Bühne. Unter Drogeneinfluss gestoppte Verkehrsteilnehmer und vereinzelt Diebstähle wurden vermeldet. So in der Nacht zum Montag, als laut Polizei „einige Besucher des Feel Festivals feststellen mussten, dass Unbekannte in ihre Zelte und einen Pkw eingedrungen waren“. Gestohlen wurden Handys, ein Laptop und persönliche Dokumente. Der eingetretene Sachschaden ist noch nicht bekannt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Am Montag, so Thomas Ballerstaedt, Leiter der Polizeiinspektion Elbe-Elster, seien auf Hinweis eines Sicherheitsdienstes mehrere 100 Gramm Amphetamine bei einem Festivalgast festgestellt worden. Ballerstaedts Fazit Montagmittag: „ Alle Achtung vor den Organisatoren und der Zusammenarbeit aller Kräfte vor Ort bis hin zum Ordnungsamt Kleine Elster. Wir können sagen, dass das Festival mit Blick auf 20 000 Gäste problemfrei abgelaufen ist – ohne polizeiliche Relevanz.“

Aus der Leitstelle Lausitz in Cottbus verlautet am Montag, dass es vor Ort etwa 300 ambulante Behandlungen von Festival-Teilnehmern gegeben habe, 26 Gäste wurden mit Beschwerden verschiedener Art ins Krankenhaus gebracht. Einsätze der Feuerwehr sind der Leitstelle Lausitz nicht bekannt geworden.

Für das Amt Kleine Elster bedeutet das Feel-Wochenende viele zusätzliche Stunden. Das Sicherheitskonzept, das Veranstalter und Behörden erarbeitet haben, umfasst 60 Seiten. Besonders die erhöhte Waldbrandgefahr erforderte in diesem Jahr hohe Achtsamkeit, heißt es aus dem Ordnungsamt. Das An- und Abreise-Nadelöhr – die Baustelle in Lieskau – sei in Zusammenarbeit mit der Polizei durch eine veränderte Verkehrsführung schon in Zürchel entschärft worden. Ehrenamtliche Feuerwehrleute des Amtes und Johanniter betrieben zwei Einsatzstellen, die DLRG sicherte das Wasser-Areal ab. Über den Einsatzleitwagen des Landkreises waren Funk- und Mobiltelefone der Einsatzkräfte uneingeschränkt benutzbar, heißt es in einem ersten Resümee der Amtsverwaltung. Ein Akustikbüro überprüfte die Einhaltung der Lärmschutz-Auflagen.