ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 16:57 Uhr

Chance im Trinkwasserbereich
Fachausschuss will einheitliche Gebühren

Doberlug-Kirchhain. Der Vorsitzende Enrico Reiche sagt: „Wir verfolgen eine klare Linie aus Sicht von Doberlug-Kirchhain“. Von Heike Lehmann

Die Mitglieder vom Ausschuss für Trink- und Abwasser der Stadtverordnetenversammlung Doberlug-Kirchhain hatten am Montagabend nur einen inhaltlichen Tagesordnungspunkt: die Herstellung einheitlicher Trinkwassergebühren im gesamten Gebiet des WAV Westniederlausitz. Nach einem „guten Sitzungsverlauf“, wie Ausschussvorsitzender Enrico Reiche sagt, gibt es eine klare Linie. „Wir als Fachausschuss für Doberlug-Kirchhain wollen den Weg der einheitlichen Gebühren weitergehen – im Sinne von Frankena.“ Mit vier Ja- und einer Nein-Stimme wurde die Empfehlung ausgesprochen, dass der Bürgermeister in der nächsten Verbandsversammlung den Beschlussantrag einbringen soll, zum nächstmöglichen Zeitpunkt einheitliche Trinkwassergebühren zu erreichen. Frankena gehört zum historisch gewachsenen Gebührengebiet Sonnewalde und zahlt demnach höhere Gebühren als der Rest von Doberlug-Kirchhain. Aber, so Reiche, beide Gebührengebiete sind im Trinkwasserbereich schuldenfrei und es gibt technisch nur eine Wasserversorgungsanlage.

Der Vorstoß von drei Sonnewalder Abgeordneten bezüglich eines Verbandswechsels zum WAL habe den Ausschuss überrascht. Enrico Reiche bezeichnete ihn als „Schlag in die Rippen“, nachdem die Sonnewalder Stadtverordneten jüngst mehrheitlich Beschlüsse aufgehoben haben, die zuvor eine Annäherung im WAV verhinderten.