(gb) Am Dienstagnachmittag ist der sieben Tonnen schwere „Stengel“ der stählernen Blume auf der Insel des neuen B 96-Kreisels aufgerichtet worden, seit Mittwoch arbeiten Juniorchef Lars Lehniger von der gleichnamigen Hallenbau-Firma aus Sonnewalde und seine Kollegen Thomas Babben, Mike Fröhn und Adrian Schiller am Kopf der Blume, der einer Pusteblume nachempfunden ist. Ein sogenanntes Dodekaeder, ein Körper mit zwölf Flächen, wird mit insgesamt 66 Edelstahlrohren bestückt. Jedes von diesen Rohren ist 3,50 Meter lang. Insgesamt wird die stählerne Blume dann eine Höhe von 12,50 Meter erreichen.

Für die Lehniger-Männer ist das neben ihren sonstigen Aufträgen beim Hallen- und Industrieanlagenbau durchaus ein spannendes Extra, für das sie sich von Günter Napieralski, Geschäftsführer der N+S Norm- und Sonderschrauben GmbH in Massen, gern ins Boot holen ließen. Begleitet wurde der Montagestart auch von Benjamin Gutsche aus Sonnewalde, der zum Zwecke der Dokumentation des Gemeinschaftsprojektes vieler Massener Partner im Auftrage der IHK Cottbus seine Drohne über die Baustelle fliegen ließ.

Dass die stählerne Blume irgendwann nach Fertigstellung angemessen „angegossen“ werden soll, gehört übrigens zu Günter Napieralskis derzeit noch reifenden Überlegungen zur Krönung der nicht alltäglichen Kreiselgestaltung.