Am 1. November geht es los. Am Amtsgericht in Bad Liebenwerda wird den beiden Angeklagten der Prozess wegen des Brandes im ehemaligen Haus der Freundschaft in Finsterwalde gemacht, wie der Direktor am Amtsgericht, Uwe Oldenburg, bestätigt.

Am 15. September 2017 waren die Finsterwalder Feuerwehrleute zum Großbrand des ehemaligen Hauses der Freundschaft ausgerückt, von dem nach dem Feuer nur Ruinen übrig geblieben sind. Einer der Verdächtigen hat bei der Polizei ein umfassendes Geständnis abgelegt.

Ähnliche Bilder häufen sich derzeit wieder aus Finsterwalde. In der Nacht zum Dienstag wurden die Einsatzkräfte zu einem leerstehenden Gebäude in der Dresdener Straße gerufen. Das Feuer hatte sich vom Dachstuhl ausgehend ausgebreitet. In der Nacht zum Donnerstag brannte eine Garage. In beiden Fällen laufen die Brandermittlungen der Polizei.

In den beiden Fällen von Anfang August und Ende Juni, in denen ebenfalls leerstehende Bauwerke in Brand geraten waren, sehen die Ermittler eine ähnliche Ursache. „Wir gehen von Brandstiftung aus“, bestätigt Polizeisprecherin Ines Filohn gegenüber der RUNDSCHAU. Über mögliche Tatverdächtige gibt die Polizei keine Auskunft.

Leerstehendes Haus in Flammen Und schon wieder brennt es in Finsterwalde

Finsterwalde

Finsterwalde